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LUZERN: Luzern nimmt neuen Anlauf für Auto-Ökosteuer

Im Kanton Luzern sollen die Autofahrer mit einem steuerlichen Anreiz dazu animiert werden, einen umweltfreundlichen Wagen zu kaufen. Der Regierungsrat legt zwei verschiedene Modelle für die Ökologisierung der Verkehrssteuer vor.
Der Vorschlag der Regierung sieht vor, dass Besitzer von Motorfahrräder mit reinem Elektroantrieb sowie Elektrovelos keine Steuern zahlen sollen. (Archivbild Neue LZ)

Der Vorschlag der Regierung sieht vor, dass Besitzer von Motorfahrräder mit reinem Elektroantrieb sowie Elektrovelos keine Steuern zahlen sollen. (Archivbild Neue LZ)

2006 hatte das Parlament die Regierung aufgefordert, steuerliche Anreize zum Kauf von umweltschonenden und schadstoffarmen Fahrzeugen zu geben. 2011 wies der Kantonsrat aber einen Vorschlag mit grossem Mehr an die Regierung zurück - ohne klaren Auftrag, wie diese in einer Mitteilung vom Montag schreibt.

Der Regierungsrat überarbeitete das 2006 vorgeschlagenen Besteuerungsmodell ("Luzerner Modell") und nahm zudem das "Schwyzer Modell", das im Kantonsrat mit einem Postulat gefordert wurde, in die Botschaft auf. Es wird am Parlament sein, den Variantenentscheid zu fällen.

Das vom Regierungsrat favorisierte "Luzerner Modell" sieht in seiner überarbeiteten Version vor, je hälftig (Version 2006: 60 zu 40) aus Hubraum und Leistung die Steuer zu berechnen. Neu hinzu kommt ein Bonus für geringen CO2-Ausstoss, der während drei Jahren nach der Ersteinlösung des Autos in Anspruch genommen werden kann. Auf einen Malus wird verzichtet.

Das "Schwyzer Modell" war von den dortigen Stimmberechtigten 2011 gutgeheissen worden. Bemessungsgrundlage ist der Quotient aus Leistung und Gesamtgewicht, der dann mit einem Steuerindex multipliziert wird. Dieser Index soll vom Kantonsrat festgelegt werden.

Keine Steuern zahlen sollen Besitzer von Motorfahrrädern mit reinem Elektroantrieb sowie für Elektrovelos. Steuerbefreit sein sollen auch landwirtschaftliche Motorfahrzeuge, die mit einem Partikelfilter ausgestattet sind.

Die Bemessungsgrundlagen für alle schweren Motorwagen basiert neu auf dem Gewicht in Kilogramm. Bei Motorrädern wird die Verkehrssteuer nach Hubraum in Kubikzentimetern und Emissionscode erhoben .

Von den Steuern befreit sind wie anhin Fahrzeuge des Bundes, des Kantons und der Gemeinden des Kantons Luzern sowie Fahrzeuge, mit denen fahrplanmässig konzessionierte Fahrten ausgeführt werden. (sda)

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