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LUZERN: «Luzerner Durchgangsbahnhof schnell realisieren»

Ein am Montag veröffentlichter Planungsbericht unterstreicht die Notwendigkeit eines Durchgangsbahnhofs in Luzern. Zudem macht er darauf aufmerksam, dass der Kanton mit einer Vorfinanzierung das Projekt vorantreiben könnte.
Durchgangsbahnhof Luzern: So könnte die Linienführung künftig aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Durchgangsbahnhof Luzern: So könnte die Linienführung künftig aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

2009 gaben der Kantonsrat und die Luzerner Stimmbevölkerung dem Regierungsrat den Auftrag, ein Vorprojekt für einen Tiefbahnhof auszuarbeiten. In einem zweistufigen Variantenstudium wurden über 30 Möglichkeiten untersucht und sechs einer eingehenden Prüfung unterzogen.

Dabei stellte sich die Variante Durchgangsbahnhof Luzern mit einem Tunnel ab Ebikon, einem unterirdischen Bahnhof mit vier Gleisen und einem Tunnel unter der Neustadt als Bestvariante heraus.

Eine Nutzenstudie unterstreicht nun die Resultate des Variantenstudiums: Der Durchgangsbahnhof Luzern überzeuge mit seinem lokalen, regionalen und nationalen Nutzen, heisst es im am Montag veröffentlichten Bericht.

Er ermögliche kürzere Umsteigezeiten, intensivere Fahrplantakte in alle Richtungen und ein ausgebautes Angebot im öffentlichen Verkehr auf dem ganzen Kantonsgebiet.

Für die Regierung ist somit klar, dass die Realisierung des Durchgangsbahnofs Luzern das Schlüsselprojekt für das gemäss Richtplan angestrebte Wachstum bildet. Sie ermögliche auch die Mobilität der Bevölkerung und schaffe Raum für städtebauliche Entwicklungen in den Zentren. «Der Kanton Luzern setzt darum alles daran, den Durchgangsbahnhof Luzern schnell zu realisieren», heisst es in der Medienmitteilung.

Der Planungsbericht zeigt auch auf, inwieweit der Kanton Luzern die Arbeiten für den Durchgangsbahnhof selbst vorantreiben kann. Im Vordergrund steht dabei die Möglichkeit einer Vorfinanzierung.

Verantwortung liegt nun beim Bund

Nachdem das Volk die eidgenössische Vorlage über die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) am 9. Februar 2014 angenommen hatte, liegt die Verantwortung für den Bau des Durchgangsbahnhofs Luzern beim Bund.

Die eidgenössischen Räte entschieden, dass die Projektierung des Bahnhofs ausdrücklich Bestandteil des Ausbauschrittes 2025 ist. Deshalb erwartet der Kanton Luzern nun vom Bund «die unverzügliche Aufnahme» der weiteren Projektierungsschritte hin zu einem Auflageprojekt. Das gelte umso mehr, da ein abgeschlossenes Vorprojekt vorliege, dessen Erarbeitung der Kanton Luzern vorfinanziert habe, betont die Regierung.

Diskutieren Sie mit!

Braucht Luzern einen Durchgangsbahnhof? Soll der Kanton Luzern alles daran setzen, den Durchgangsbahnhof Luzern so schnell wie möglich zu realisieren? Was ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit und geben Sie gleich unten im Kommentarfeld Ihre Meinung ab.

sda/rem

Durchgangsbahnhof Luzern: die geplante Linienführung. (Bild: Visualisierung PD)

Durchgangsbahnhof Luzern: die geplante Linienführung. (Bild: Visualisierung PD)

So könnte der Tiefbahnhof dereinst aussehen. (Bild: PD)

So könnte der Tiefbahnhof dereinst aussehen. (Bild: PD)

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