LUZERN: Luzerner Fest mit 42'000 Franken Gewinn

Das Luzerner Fest 2015 hat bei einem Aufwand von 1,3 Millionen Franken einen Gewinn von 42'000 Franken realisiert. Ein Grossteil davon wird an vier gemeinnützige Institutionen im Kanton Luzern ausgeschüttet.

Merken
Drucken
Teilen
Besucher des Luzerner Fests 2015 auf dem für den Verkehr gesperrten Schweizerhofquai. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Besucher des Luzerner Fests 2015 auf dem für den Verkehr gesperrten Schweizerhofquai. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Stiftung «Luzerner helfen Luzernern» und das OK ziehen insgesamt eine positive Bilanz des Luzerner Fests 2015. «Das Fest ist eine Bereicherung für die Stadt», sagte Stiftungsratspräsident Stefan Roth anlässlich der Medienorientierung im KKL. «Es ist ein Fest für alle und bietet die einmalige Chance, Spass zu haben und gleichzeitig Gutes zu bewirken.»

40'000 Franken für gemeinnützige Institutionen

Das Luzerner Fest 2015 schliesst mit einem Gewinn von 42'000 Franken ab. Den runden Betrag von 40'000 Franken gibt die Stiftung «Luzerner helfen Luzernern» in diesem Jahr an vier gemeinnützige Institutionen weiter:

  • 15'000 Franken: Solidaritätsfonds für Mutter und Kind.
  • 10'000 Franken: Kinderkrebshilfe Zentralschweiz.
  • 10'000 Franken: Kovive - Ferien für Kinder in Not.
  • 5000 Franken: Akzent - Prävention und Suchttherapie.

«Es freut mich, dass wir auch in diesem Jahr einen Gewinn realisiert haben», erklärte Stiftungsratspräsident Stefan Roth. «Das ist keine Selbstverständlichkeit, zumal das Fest immer höhere Kosten zu tragen hat und nicht zuletzt der gesellschaftliche Wandel dazu führt, dass tendenziell immer weniger Festbesucher bereit sind, ein Festabzeichen zu kaufen.» Mit rund 18'300 Stück wurden in diesem Jahr wieder leicht mehr Festabzeichen verkauft als im Vorjahr.

Das Budget des Luzerner Fests 2015 betrug 1,3 Millionen Franken. Die höchsten Kosten fallen in den Bereichen Infrastruktur/Entsorgung, Unterhaltung, Marketing und Sicherheit an.

100'000 Franken für OK und Sekretariat

In einigen Bereichen sind die Kosten für Drittleistungen in den letzten Jahren stark gestiegen. Beispielsweise erhöhten sich die Kosten im Bereich Sicherheit in den letzten sieben Jahren von 60'000 auf über 130'000 Franken. Das die neun OK-Mitglieder sowie das Sekretariat des Luzerner Fests erhielten einen Beitrag von insgesamt knapp 100'000 Franken.

Feuerwerk am Luzerner Fest. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))
27 Bilder
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd
Bild: pd

Feuerwerk am Luzerner Fest. (Bild: Pius Amrein (Neue LZ))

Konzept wird weitergeführt

Am 24. und 25. Juni 2016 wird das Luzerner Fest in einem ähnlichen Rahmen wie in diesem Jahr durchgeführt. Die diesjährigen Anpassungen haben sich laut Mitteilung grossmehrheitlich bewährt. So konnte etwa durch einen Ausbau des Programms am Freitag die Infrastruktur länger genutzt werden und die Beizenmeile am Schweizerhofquai stiess auf grosses Interesse.

Gleichzeitig will das OK noch stärker sichtbar machen, dass hinter dem Fest ein solidarischer Gedanke steckt. «Die Herzbühne war ein Anfang. Wir wollen den Bereich Benefiz aber weiter ausbauen», sagt Ok-Präsident Oliver Furrer.

pd/zim