LUZERN: Luzerner fliegen auf die «Libelle»

Das neue Restaurant «Libelle» im Luzerner Maihofquartier ist auf Erfolgskurs. Bereits mussten mehr Mitarbeiter eingestellt werden.

Mirjam Weiss
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Mario Waser und Eliane Schneider bei der Arbeit im Restaurant Libelle. (Bild Nadia Schärli)

Mario Waser und Eliane Schneider bei der Arbeit im Restaurant Libelle. (Bild Nadia Schärli)

«Seit der Eröffnung Ende Mai sind wir mittags und abends zu 100 Prozent ausgelastet», sagt Franziska Kramer, Geschäftsführerin der «Libelle». Das Restaurant an der Maihofstrasse 61 in Luzern mit seinen 110 Innen- und Aussenplätzen ist ein spezieller Gastrobetrieb: Neben den neun Festangestellten arbeiten dort acht Migranten und erwerbslose Personen, die wirtschaftliche Sozialhilfe beziehen. Sie werden in der «Libelle» unter anderem mit wöchentlichen Schulungen auf den normalen Arbeitsmarkt vorbereitet.

Bis Ende Jahr soll ihre Zahl von acht auf siebzehn gesteigert werden. «Am Anfang haben wir zu wenig effektiv gearbeitet. Nicht zuletzt, weil wir mit zu wenig Personal gestartet sind», sagt Franziska Kramer. Inzwischen sei das Team um zwei weitere feste Mitarbeiter ergänzt worden. Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk Zentralschweiz (SAH) ist die Trägerin der «Libelle» und gewährt dieser eine Defizitgarantie für die ersten drei Jahre.