LUZERN: Luzerner Jungforscher doppelt ausgezeichnet

Der Luzerner Thomas Eppenberger wurde beim Nationalen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht zweimal ausgezeichnet. Die Maturaarbeit des Meggers erhält die höchste Auszeichnung «hervorragend» und ist so gut, dass er an einem internationalen Forschertreffen in Abu Dhabi teilnehmen darf.

Pd/Nop
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Jungforscher Thomas Eppenberger wurde bei «Schweizer Jugend forscht» zweimal ausgezeichnet. (Bild: pd)

Jungforscher Thomas Eppenberger wurde bei «Schweizer Jugend forscht» zweimal ausgezeichnet. (Bild: pd)

Thomas Eppenberger aus Meggen ist von der Stiftung Schweizer Jugend forscht als einer der Besten gekürt worden. Der Jungforscher hat im letzten Sommer die Matura an der Kantonsschule Musegg abgeschlossen. Seine Arbeit trägt den Titel «Funktionsweise von Leonardo Da Vinci's Luftschraube: Eine mathematisch - physikalische Betrachtung» und wurde mit der höchsten Auszeichnung «hervorragend» bewertet.

Zudem gewann Eppenberger einen der Sonderpreise, die für speziell gute Forschungsarbeiten vergeben werden. Dieser ermöglicht ihm die Teilnahme an der Expo Sciences International in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Berechnung für Da Vinci's Luftschraube

Mit seiner Maturaarbeit konnte Eppenberger mathematisch nachweisen, dass die von Leonardo da Vinci entworfene Luftschraube mit den damals beschriebenen Mitteln nicht abheben könnte. Da Vinci zeichnete zu seiner Zeit viele Skizzen von Flugobjekten, er stellte jedoch keine Berechnungen an und wusste daher auch nicht, ob seine Erfindungen flugtauglich waren.

Der Kanton Luzern war am diesjährigen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht mit 8 Jungforscherinnen und Jungforschern vertreten. Das Prädikat «hervorragend» sowie einen Sonderpreis erhielt nebst Thomas Eppenberger auch Selma Steinhoff, die an der Kantonsschule Sursee in diesem Jahr die Matura ablegt.