LUZERN: Luzerner Kitas für Behinderte offen

In der Stadt Luzern besuchen Kinder mit einer Behinderung Kindertagesstätten. Eine erste Bilanz nach einem halben Jahr fällt positiv aus.

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Evelyn, Linn und Jan spielen in der Kita Zipfelmütze in Luzern. Jan ist in seiner Entwicklung beeinträchtigt. (Bild: PD / Eliane Kunz)

Evelyn, Linn und Jan spielen in der Kita Zipfelmütze in Luzern. Jan ist in seiner Entwicklung beeinträchtigt. (Bild: PD / Eliane Kunz)

Das Projekt «Kita plus» wurde ins Leben gerufen, damit auch behinderte Kinder eine reguläre Kindertagesstätte besuchen können. Lanciert hat das Projekt die Stiftung Kind und Familie Schweiz. «Es geht darum, den Kindern mit Behinderung die gleichen Chancen zu bieten wie normalentwickelten Kindern. Zudem möchten wir deren Eltern entlasten», erklärt Christian Vonarburg, Geschäftsleiter der Stiftung Kind und Familie Schweiz. Durch gemeinsames Spiel lernen Kinder ohne Behinderung, Kontakt und soziale Beziehungen zu Kindern mit Behinderung aufzubauen.

Die Bilanz fällt laut einer Mitteilung der Stiftung nach sechs Monaten positiv aus. Sieben behinderte Kinder besuchen derzeit sechs Kindertagesstätten in Luzern. Sie sind Teil der Pilotphase, die zwei Jahre dauert. «Kita plus» ist an das System der Betreuungsgutscheine gekoppelt.

Der Heilpädagogische Früherziehungsdienst des Kantons Luzern schult und begleitet die Mitarbeiterinnen. In die Umsetzung des Projekts sind die Stadt Luzern, der Heilpädagogische Früherziehungsdienst des Kantons Luzerns, der Verband der Schweizer Kindertagesstätten, die Kinderspitex Organisation «Kinderspitext plus» sowie die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz, die das Projekt wissenschaftlich begleitet, integriert.

pd/rem