LUZERN: Luzerner Kulturpreis geht an Albin Brun

Der Luzerner Stadtrat hat den Kunst- und Kulturpreis sowie Anerkennungspreise vergeben. Geehrt werden Albin Brun, Barbara Anderhub, Pia Fassbind und Giacomo Santiago Rogado.

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Musiker Albin Brun erhält den Kunst- und Kulturpreis 2013. (Bild: Archiv Eveline Beerkicher/Neue LZ)

Musiker Albin Brun erhält den Kunst- und Kulturpreis 2013. (Bild: Archiv Eveline Beerkicher/Neue LZ)

Albin Brun prägt mit seinem breiten musikalischen Schaffen seit über dreissig Jahren die Jazz- und Volksmusik sowie die Theaterlandschaft der Schweiz. Als Bandleader ist er mit seinen diversen Formationen national sowie international präsent. Brun erforscht kontinuierlich die Schweizer Volksmusik, verbindet sie mit Elementen des Jazz, lotet die Möglichkeiten der verschiedensten Instrumente aus und trotzt diesen das Unmögliche an musikalischem Klang ab, so die Kunst- und Kulturpreiskommission unter dem Vorsitz von Bildungsdirektorin Ursula Stämmer-Horst in einer Mitteilung.

Barbara Anderhub (links) und Pia Fassbind. (Bild: Archiv Neue LZ)

Barbara Anderhub (links) und Pia Fassbind. (Bild: Archiv Neue LZ)

Barbara Anderhub und Pia Fassbind erhalten die Anerkennungspreise der Stadt Luzern. Sie haben unter ihrer Führung das Kleintheater Luzern engagiert und umsichtig neu positioniert und auf den Weg in die Zukunft geführt. Unter Berücksichtigung des Bestehenden haben sie neue Tendenzen sowie wachsende und veränderte Bedürfnisse aufgenommen. Es ist ihnen gelungen, verschiedene Szenen zu verbinden und wichtige Impulse für den Kulturstandort Luzern zu setzen, so die Kommission.

Giacomo Santiago Rogado. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Giacomo Santiago Rogado. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Giacomo Santiago Rogado erhält ebenfalls einen Anerkennungspreis. Der Luzerner Maler entwickelt konsequent und beharrlich sein künstlerisches Werk und überzeugt durch seine Bilder abstrakter Muster und Geometrien sowie organischer Formen. Rogado konnte im Jahr 2009 in der Ausstellung «First Second Patience» im Kunstmuseum Luzern erstmals seine Arbeiten einem breiten Publikum präsentieren.

Die Personen erhalten je 10'000 Franken. Die Preisverleihung findet am 17. November im Luzerner Theater statt.

pd/rem