LUZERN: Luzerner Psychiatrie mit Rekordergebnis

Die Luzerner Psychiatrie stösst an ihre Kapazitätsgrenze. 2012 war das Rekordjahr in der 140-jährigen Geschichte.

Stephan Santschi
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Die Luzerner Psychiatrie war 2012 so gefragt wie noch nie zuvor. Im Bild: Die Klinik St.Urban. (Archivbild Corinne Glanzmann)

Die Luzerner Psychiatrie war 2012 so gefragt wie noch nie zuvor. Im Bild: Die Klinik St.Urban. (Archivbild Corinne Glanzmann)

Die Luzerner Psychiatrie erwirtschaftete im Jahr 2012 bei einem Gesamtertrag von 106 Millionen Franken einen Gewinn von 5,7 Millionen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr (2,2 Millionen Franken) eine Steigerung um rund 160 Prozent. «Verantwortlich dafür ist die sehr hohe Auslastung, die Leistungsfähigkeit unseres Personals und eine Reduktion der Rückstellungen für Vorsorgeverpflichtungen in der Höhe von 1,9 Millionen Franken», erklärt Peter Schwegler, der Direktor der Luzerner Psychiatrie, dieses Rekordergebnis.

Die Pflegetage im stationären Bereich stiegen um 4,4 Prozent, die ambulanten Leistungen um 8,2 Prozent. Die Auslastung im stationären Bereich belief sich sogar auf über 101 Prozent. Deshalb musste zeitweise auf Notbetten zurückgegriffen werden. Die drei zentralen Krankheitsbilder sind Abhängigkeit von Suchtmitteln, Depression und Schizophrenie.

Das Geld kann die Luzerner Psychiatrie gut brauchen. In den nächsten Jahren sind im Rahmen des Projekts «lups2020» Investitionen in der Höhe von 60 Millionen Franken geplant.

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