LUZERN: Luzerner Regierung plant Ausbau beim Sport

Trotz klammer Staatskasse, bei der Sportförderung will die Luzerner Regierung ausbauen. Bis 2022 sind ein Dutzend neue Projekte vorgesehen. Auch einen neuen Beauftragten für Nachwuchsförderung will sie einstellen.

Drucken
Teilen
Die Sportförderung im Kanton Luzern soll ausgebaut werden. (Bild: Werner Schelbert)

Die Sportförderung im Kanton Luzern soll ausgebaut werden. (Bild: Werner Schelbert)

Das steht im Entwurf für ein sportpolitisches Konzept des Kantons Luzern, den die Regierung am Wochenende publizierte. Das Papier enthält die wichtigsten Zielen und Massnahmen für die Sportförderung von 2017 bis 2022. Es ist bis Ende März in der Vernehmlassung.

In den nächsten Jahren sieht der Kanton zahlreiche neue Angebote vor. Dazu zählen neben der Stelle für einen Beauftragten für Nachwuchsförderung beispielsweise auch die Förderung von Sportangeboten im Vorschulalter und für Migranten sowie Bewegungsangebote für Arbeitnehmer.

Sport und Bewegung hätten einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, schreibt der Luzerner Sozial- und Gesundheitsdirektor Guido Graf (CVP). Die positiven Effekte davon seien unbestritten insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Zusammenhalt, Integration, Volkswirtschaft und Tourismus.

Die Gesundheits- und Sportbehörden zielen mit dem Konzept darauf ab, die Zahl bewegungsaktiver Menschen aller Altersstufen im Kanton zu erhöhen. Luzernerinnen und Luzerner seien bereits heute im Vergleich zur gesamten Schweiz überdurchschnittlich aktiv, heisst es im Konzept.

Der Kanton Luzern stellt pro Jahr rund 3,8 Millionen Franken für die Sportförderung zur Verfügung. Die Mittel stammen aus Lotterie-Geldern. Die neuen Projekte sollen ebenfalls aus dem Lotteriegeld-Topf finanziert werden.

Das neue regierungsrätliche Konzept zur Sportpolitik ist eine Folge des neuen kantonalen Sportförderungsgesetzes. Dieses hatte der Kantonsrat 2013 beschlossen.

Lesen Sie mehr: am 13. Dezember in der Luzerner Zeitung.

(sda)