LUZERN: LZ Medien Holding AG erneut mit Umsatzrückgang

Die LZ-Gruppe hat 2013 einen Umsatz von 140,6 Mio. Franken erwirtschaftet. Das sind 17,3 Mio. Franken weniger als im Vorjahr. Davon sind allerdings 12,4 Mio. Franken auf den Verkauf der Calendaria AG zurückzuführen

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Gebäude der LZ Medien in Luzern. (Bild: Keystone)

Gebäude der LZ Medien in Luzern. (Bild: Keystone)

Weiter rückläufig entwickelten sich die Erträge aus Werbemarkt und Druck. Grund dafür sei der sich verschärfende Strukturwandel von Print zu Digital, heisst es in der Einladung zur Generalversammlung.

Der operative Gewinn beträgt 10,6 Mio. Franken und liegt 1,9 Mio. Franken hinter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn fiel um 18,5 Prozent auf 9,3 Mio. Franken. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 135,2 Mio. Franken.

Deutlich abgenommen - um 15,3 Millionen Franken - hat der Betriebsaufwand. Es seien gruppenweite Sparmassnahmen und Restrukturierungen umgesetzt worden, heisst es weiter. Der Aufwand belief sich auf 130 Mio. Franken. Dies entspricht einer Abnahme von 10,6 Prozent.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Dividende von 80 (Vorjahr: 90) Franken pro Aktie. 2014 erwartet die LZ-Gruppe ein «herausforderndes Jahr». Sie will den Ausbau der digitalen Angebote vorantreiben.

Per Ende 2013 beschäftigte das Unternehmen 462 (524) Personen, die sich 397 Stellen teilten. Die LZ Medien Holding ist Herausgeberin der «Neue Luzerner Zeitung» und deren Regionalausgaben. Zum Unternehmen gehören auch die Tochtergesellschaft Radio Pilatus und der Lokalfernsehsender Tele 1.

sda