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LUZERN: Machtlose Behörden

Redaktor Alexander von Däniken zu den illegalen Billigangeboten in der Pflege zuhause.
Alexander von Däniken
Alexander von Däniken. (Bild: Pius Amrein)

Alexander von Däniken. (Bild: Pius Amrein)

Möglichst lange zu Hause wohnen: Diesen Wunsch hegen immer mehr ältere Menschen. Entsprechend boomen die Spitex-Dienste. Deren Kontrolle durch Gemeinden und Kantone ist gewährleistet und funktioniert. Anders sieht es bei der Betreuung aus. Hier halten die Kontrollen mit dem wachsenden Angebot nicht mehr Schritt.

Es ist kein Zufall, dass überwiegend Frauen aus Ost­europa ihr finanzielles Glück in der Schweiz suchen wollen oder müssen. 2000 Franken Monatslohn für eine 24-Stunden-Betreuung ist für sie schon viel – hier aber unverschämt und unerlaubt. Das Problem verschärft sich mit privaten Internetplattformen, die sich auf die Vermittlung der Betreuerinnen spezialisiert haben – und sich nicht immer an die Regeln halten, wie sich jetzt zeigt.

Zuständig für die Aufsicht sind Bund und Kantone. Doch die Behörden sind machtlos. Es wird dauern, bis wirksame Ins­trumente zum Einsatz kom­men – wenn überhaupt. Darum sind auch die Kunden, also die Senioren und ihre Angehörigen, in der Pflicht: Wer zum Dumpingpreis eine Betreuerin be­schäftigt, läuft Gefahr, sich straf­bar zu machen, und betreibt Ausbeutung.

Alexander von Däniken

alexander.vondaeniken@ luzernerzeitung.ch

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