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LUZERN: Mall-Buslinie: Volk soll entscheiden

Der Regierungsrat möchte die Trolleybuslinie 1 bis zur Mall of Switzerland weiterziehen und in Ebikon soll ein Bushub gebaut werden. Die SVP verlangt, dass die entsprechenden Kredite dem Volk vorgelegt werden.
Ein Bus der Linie 1 auf der Seebrücke unterwegs Richtung Maihof. Ab 2019 sollen diese Busse bis zur Mall of Switzerland in Ebikon fahren. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 3. Dezember 2014))

Ein Bus der Linie 1 auf der Seebrücke unterwegs Richtung Maihof. Ab 2019 sollen diese Busse bis zur Mall of Switzerland in Ebikon fahren. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 3. Dezember 2014))

Die Trolleybuslinie 1 soll künftig bis zur Mall of Switzerland fahren, und in Ebikon soll ein Bushub gebaut werden. Diese Anträge macht die Luzerner Regierung dem Kantonsrat in der Session von Ende Januar. Die Verlängerung der Buslinie 1 soll 14,5 Millionen Franken kosten, der Bau des Bushubs knapp 12 Millionen.

Der SVP passen diese Pläne nicht. Sie findet, dass es sich bei der Verkabelung mittels Fahrleitungen um eine «Technologie aus dem letzten Jahrhundert» handle. Ausserdem fänden die notwendigen Drähte und Masten «bei der Bevölkerung keine ­Akzeptanz» (Ausgabe vom 9. Dezember). Deshalb will die mit 29 Mitgliedern zweitstärkste Fraktion im 120-köpfigen Parlament die Botschaft an die Regierung zurückweisen. Und sie fordert, die beiden Kredite seien in einen einzigen zusammenzuführen. Hintergrund: Ab 25 Millionen Franken müssen Kredite von Gesetzes wegen dem Volk vorgelegt werden. Vorberaten wird das Geschäft von der Kommission für Verkehr und Bau, und zwar am kommenden Freitag.

Fraktionschef: Linie 1 bis Gisikon, Linie 23 streichen

Noch einen Schritt weiter will SVP-Fraktionschef Guido Müller gehen. Der Ebikoner schreibt auf der Webseite seiner Partei, er werde im Kantonsrat beantragen, die Kredite abzulehnen und umgehend Alternativen auszuarbeiten. Der Bushub und die neue Busführung würden «Strassenkapazität vernichten». Dies wegen der Zunahme der Busfahrten und der beiden Linksabbieger, die den Verkehrsfluss Richtung Inwil laufend unterbrechen würden. Die Folge seien Staus, in die auch die Busse verwickelt würden. Müller schlägt vor, die Buslinie 1 bis nach Gisikon zu verlängern – ohne den Bushub und die Mall anzusteuern. Damit würde die Linie 23 hinfällig.

nus

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