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LUZERN: Marcel Manetsch wird neuer Präsident des Lozärner Fasnachtskomitees

Marcel Manetsch übernimmt das Amt als Präsident des Lozärner Fasnachtskomitees. Die Stabsübergabe wurde am Freitagabend mit einem Korso durch die Luzerner Altstadt gefeiert. Unsere Zeitung hat den 50-jährigen vorab getroffen.
Marcel Manetsch, neuer Präsident des LFK. (Bild: Heinz Steimann)

Marcel Manetsch, neuer Präsident des LFK. (Bild: Heinz Steimann)

Marcel Manetsch (50) ist neuer Präsident des Lozärner Fasnachtskomitees (LFK). Er übernimmt das Amt vom «Schweizerhof»-Hotelier Patrick Hauser, der das LFK während der diesjährigen Fasnacht präsidierte. Die Stabsübergabe wurde am Freitagabend mit einem Korso durch die Luzerner Altstadt gefeiert. Der neue LFK-Präsident ist Geschäftsführer der in Littau domizilierten Firma Manetsch Holzbau + Montagen. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Manetsch ist Mitglied der Weyzunft. Der LFK-Präsident wird für jeweils ein Jahr gewählt.

Marcel Manetsch, werden Sie die Luzerner Fasnacht völlig umkrempeln?
Sicher nicht. Die Luzerner Fasnacht funktioniert. Da muss man nichts ändern.

Wie lautet Ihr Motto für die kommende Fasnacht 2018?
«Lozärn rockt».

Was bedeutet das konkret?
Das ist nicht im Sinn von Rockmusik gemeint, sondern mehr im Sinn von «zusammen etwas machen, etwas reissen». Die Fasnachtsplakette 2018 hat deshalb auch den Titel «Zäme rockt’s».

Haben Sie weitere Pläne für die Fasnacht?
Wie gesagt: Gross ändern werde ich nichts. Eine Änderung ergibt sich bei der Umzugsroute aus strassenbaulichen Gründen: Weil die Fasnachtswagen die Hirschmattstrasse wegen der dortigen neuen Fussgänger-Schutzinseln nicht mehr passieren können, führt die letzte Etappe des Umzugs neu auf der Winkelriedstrasse Richtung Bundesplatz.

Einige Umzugsteilnehmer beklagen sich, die Vorschriften bezüglich Wagenbau würden immer strikter.
Wir vom LFK machen ganz sicher keine strengeren Auflagen. Die Maximalhöhe der Wagen (4 Meter) ist wegen der VBL-Fahrleitungen vorgegeben. Strengere Vorgaben wird es von der Motorfahrzeugkontrolle bezüglich Sicherheit der Wagen geben.

Müssen Sie wegen Ihrer fasnächtlichen Aufgaben beruflich zurückstecken?
(lacht) Ich hoffe nicht. Es wird sicher einen strengen Januar geben – mit viel Arbeit, vielen Sitzungen und vielen Anlässen, die ich besuchen darf.

Der Schmutzige Donnerstag ist nächstes Jahr schon am 8. Februar, also zwei Wochen früher als dieses Jahr. Welche Auswirkungen hat das?
Heuer hatten wir sonniges, warmes Wetter. Nächstes Jahr könnte es wieder etwas kälter sein. Aber wir lassen uns gern positiv überraschen.

hb

Marcel Manetsch, LFK-Präsident mit Weibel Alberto Margraf. (Bild: Heinz Steimann)

Marcel Manetsch, LFK-Präsident mit Weibel Alberto Margraf. (Bild: Heinz Steimann)

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