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LUZERN: Mehr komplexe Fälle für Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern hat letztes Jahr 43'299 Fälle bearbeitet. Dies sind 1,5 Prozent weniger als 2011. Die Zahl der hängigen Fälle, die älter als ein Jahr und meist komplex und arbeitsaufwendig sind, nahm aber von 271 auf 377 zu.
Der Luzerner Oberstaatsanwalt Daniel Burri. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Der Luzerner Oberstaatsanwalt Daniel Burri. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Luzern. Für die effektive Arbeitsbelastung sei die Zahl dieser überjährigen Fälle aussagekräftiger als die Gesamtzahl, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Der Erledigungsquotient habe im letzten Jahr 97 (2011: 101) Prozent betragen. Es seien somit mehr Fälle reingekommen als erledigt worden seien.

Die Staatsanwaltschaft bezeichnete ferner das letzte Jahr als Jahr der Feinjustierung. 2011 sei die Staatsanwaltschaft ohne zusätzliche Pensen neu organisiert worden. Es habe sich nun gezeigt, dass mit dem neuen Recht ohne zusätzliches Personal nicht alle Untersuchungen innerhalb der vom Gesetz verlangten angemessenen Verfahrensdauer abgeschlossen werden könnten.

Bis Ende 2013 werden die Kapazitäten deshalb ausgebaut. Die Zahl der Staatsanwälte wird um drei Vollzeitstellen erhöht. Ferner wird ein Pool mit drei Staatsanwaltsassistenten geschaffen. Die Sekretariate werden um 2,5 Stellen vergrössert. Das Parlament hat diese Personalaufstockung bereits genehmigt. (sda)

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