LUZERN: Mehr Lohn für Kindergärtnerinnen?

Nach der jüngsten Lohnforderung des nationalen Lehrerverbands doppelt der Luzerner Verband nach. Kindergärtnerinnen sollen wie Primarlehrer bezahlt werden.

Roseline Troxler
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Kindergarten im Schulhaus Gersag in Emmenbrücke. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Kindergarten im Schulhaus Gersag in Emmenbrücke. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Ab Mitte 2014 soll es zwischen Kindergarten und Primarschule keinen Unterschied mehr geben - zumindest was die Löhne des Lehrpersonals betrifft. Das fordert der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband (LLV). Nach den Sommerferien soll ein entsprechender Antrag bei der Regierung eingereicht werden. Dass Kindergärtnerinnen weniger verdienen als Primarlehrpersonen sei heute nicht mehr gerechtfertigt, sagt Pius Egli, abtretender Geschäftsführer des LLV. Die Anforderungen seien die gleichen und auch die Ausbildung sei identisch.

Kosten: 2 Millionen Franken

Die Lehrer-Vertreter werden mit der Forderung allerdings keinen leichten Stand haben. Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung, findet die Lohnunterschiede berechtigt. Die Anforderungen seien nicht die selben für Kindergarten und Primarschule. Zudem würde die Umsetzung der Forderung zu Mehrkosten von rund 2 Millionen Franken führen.

Erst Anfang Juli hat der Schweizer Lehrerverband mit einer Lohnforderung für Aufsehen gesorgt. Gemäss den Vorstellungen des Verbands sollen die Lehrerlöhne in der ganzen Schweiz innert fünf Jahren um 20 Prozent steigen. Verbandspräsident Beat Zemp erklärte sogar, dass Streik als letztes Mittel zur Durchsetzung der Forderungen denkbar sei.

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