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LUZERN: Mehr Steuern, dafür weniger Bürokratie

Nun steht plötzlich die tiefe Unternehmenssteuer zur Debatte. Den Anstoss dazu geben überraschenderweise Luzerner Unternehmer.
Florian Weingartner
Symbolbild: Bürokratie im Steuerbüro. (Bild: Keystone)

Symbolbild: Bürokratie im Steuerbüro. (Bild: Keystone)

Unternehmer, die einem Politiker sagen, sie würden zu tief besteuert. Davon sprach diese Woche CVP-Regierungsrat Guido Graf an einem Anlass der CVP-nahen Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft (AWG). Der Kanton hat schweizweit die tiefsten Unternehmenssteuern.

Vorschriften «wahre Kostentreiber»

Am selben Anlass sagten Unternehmer auch, dass sie gerne höhere Steuern bezahlen würden, wenn im Gegenzug unnötige Regulierungen abgeschafft würden. Einer davon, der Ruswiler Reto Sieber, der mit seinem Bruder Marco das Unternehmen Siga mit rund 300 Mitarbeitern besitzt und führt, sagt auf Nachfrage: «Das Geschäft ‹höhere Steuern gegen Reduktion unnötiger Regulierungen› würden wir sehr gerne machen. Denn der wahre Kostentreiber sind nicht die Steuern, sondern die laufend zunehmenden Vorschriften.»

Wie in den letzten zwei Jahren wird die SP auch heuer eine Unternehmenssteuererhöhung verlangen. Parteipräsidentin und Kantonsrätin Felicitas Zopfi: «Eine Unternehmenssteueranpassung ist das Richtige. Man kann nicht die Unternehmen entlasten und die Allgemeinheit dafür zahlen lassen.»

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