LUZERN: Mehrarbeit für Zivilschützer wegen Asylzentren

Die hohe Zahl der Asylsuchenden im Kanton Luzern hat personelle Konsequenzen. Zivilschützer haben deshalb Post erhalten.

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Im März 2015 geht die Zivilschutzanlage Bisangmatte in Willisau auf. Auch hier kommen Zivilschützer zum Einsatz. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Im März 2015 geht die Zivilschutzanlage Bisangmatte in Willisau auf. Auch hier kommen Zivilschützer zum Einsatz. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Wegen der hohen Zahl an Asylsuchenden muss der Kanton zusätzliche Plätze zur Verfügung stellen. Nächstes Jahr sollen deshalb drei Zivilschutzunterkünfte in Dagmersellen, Willisau und Luzern Abhilfe schaffen.

Damit auch das Personal vorgewarnt ist, hat der Kanton in den letzten Tagen sämtlichen Zivilschützern einen Brief geschickt. «Je nach Zivilschutzregion ist von einer Dienstleistung von 7 bis 14 Tagen pro Jahr auszugehen.»

Zum Vergleich: Die Kennzahlen des Zivilschutzes Luzern von 2013 zeigen auf, dass die aktiven Zivilschützer im Durchschnitt etwa zweieinhalb Tage geleistet haben. In den Asylzentren sollen die Zivilschützer vor allem Aufsichtsfunktionen übernehmen und stellen die Eingangs- und Ausgangskontrollen sicher.

Sarah Weissmann