LUZERN: Mehrheit der Velofahrer sind keine Rowdies

Die Luzerner Polizei hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Luzern im September und Oktober gezielt Velofahrer kontrolliert. Das Fazit fällt zufriedenstellend aus.

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Ein Velofahrer unterwegs auf der Seebrücke. (Bild: Pius Amrein  / Neue LZ)

Ein Velofahrer unterwegs auf der Seebrücke. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Stadt Luzern hat im Juli und August die Kampagne «Rücksicht» zum freundlichen Miteinander von Velofahrer und Fussgängern durchgeführt. Die Kampagne fokussierte auf jene Verkehrsflächen, die gemeinsam benutzt werden. Sie schaffte ein Klima des friedlichen Miteinanders von Velo- und Fussverkehr und kam bei beiden Gruppen durchwegs positiv an, teilt die Stadt Luzern mit.

Überwiegende Mehrheit fährt korrekt

88 Prozent der Velofahrer fuhren bei den Kontrollen korrekt, 12 Prozent wurden gebüsst. Zwei Kontrollen auf dem Quai wurden frühzeitig abgebrochen, weil es keine Fehlbaren gab. 45 Prozent der Gebüssten fuhren auf dem Trottoir, 26 Prozent überfuhren eine Stopp-Strasse und 21 Prozent überfuhren ein Rotlicht.

Herausforderung Baustellen

Die Polizeipräsenz hat gezeigt, dass es bei der Veloführung auf Baustellen noch Verbesserungspotential gibt, indem zum Beispiel die Umfahrungsmöglichkeiten besser signalisiert werden.

pd/pz