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LUZERN: Migros Luzern erzielt Gewinn- und Umsatzrekord

Mit neuen Läden und der Renovierung von Märkten hat die Migros Luzern so viel umgesetzt wie noch nie. Nicht überall lief es dem Grossverteiler jedoch wie gewünscht.
Felix Meyer, Geschäftsleiter der Migros Luzern, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück. (Archivbild Boris Bürgisser / Neue LZ)

Felix Meyer, Geschäftsleiter der Migros Luzern, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück. (Archivbild Boris Bürgisser / Neue LZ)

Der Nettoverkaufsumsatz der Genossenschaft Migros Luzern stieg um 2,8 Prozent auf 1,39 Mrd. Franken. Der Gewinn legte um 9,3 Prozent auf 47,2 Mio. Franken zu.

2013 sei ein gutes Jahr gewesen, die Migros habe ein Rekord-Ergebnis erzielt und Marktanteile hinzugewonnen, sagte Geschäftsleiter Felix Meyer am Dienstag an einer Medienkonferenz am Sitz der Migros Luzern in Dierikon.

Neue Supermärkte eröffnet

Das Umsatzwachstum sei vor allem neuen oder umgebauten Standorten der Super- und Fachmärkte zu verdanken, sagte Meyer. So wurden etwa in Rothenburg ein neuer Elektronik-Fachmarkt und in Rain sowie Sempach-Station neue Supermärkte eröffnet.

Insgesamt investierte Migros Luzern 42,8 Mio. Franken in ihr Filialnetz. Die Verkaufsfläche vergrösserte sich um 3'266 auf 103'484 Quadratmeter.

Weniger Kunden, grössere Einkäufe

Bedient wurden 33,3 Millionen Kundinnen und Kunden, 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Dagegen stieg der durchschnittliche Einkauf pro Kunde um rund 1 Franken auf 35,8 Franken.

Geschäftsleiter Felix Meyer begründete die Entwicklung unter anderem mit dem Angebot im Rabattsystem Cumulus. Punktegutscheine ab einem Einkauf von 100 Franken würden dazu führen, dass der jeweilige Warenkorb grösser werde, die Leute aber weniger häufig einkaufen würden.

Erstmals knackte der Umsatz der Super- und Verbrauchermärkte die Marke von einer Milliarde Franken. Insgesamt entfielen 1,1 Mrd. Franken des Nettoverkaufsumsatzes auf den Detailhandel. Der Rest auf den Grosshandel, die Gastronomie, die Freizeit, die Bildung und Dienstleistungen. Der betriebliche Ertrag lag bei 1,4 Mrd. Franken.

Wegen schlechten Wetters vor allem im Frühling entwickelten sich die Umsätze in den Fitnessstudios positiv, hingegen jene in den Sportparks und Golfanlagen lagen unter den Erwartungen. Die drei Migros-Fitnessparks legen um 8,3 Prozent (Total: 20,8 Mio. Fr.) zu, die acht One Training Center um 14,3 Prozent (13,1 Mio. Fr.). Die Golfplätze blieb mit einem Plus von 0,1 Prozent (13,2 Mio. Fr.) praktisch stabil. Die Sparte Sportpark ging um 1,1 Prozent zurück (2,1 Mio. Fr.).

Effizienzmassnahmen verbessern Ergebnis

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich erneut dank Effizienzmassnahmen beim Personal und den zentralen Diensten um 14 Prozent auf 49 Mio. Franken. Als Gründe nannten die Verantwortlichen etwa eine einfachere Logistik, Optimierungen bei der Reinigung und tiefere Kosten beim Migros-Magazin.

Fürs laufende Jahr rechnet die Migros mit einem ähnlichen Geschäftsgang. Eine Expansion sei jedoch je länger je schwieriger, sagte Felix Meyer. Die grossen Einkaufscenter seien gebaut. Grosse Bedeutung komme der Sanierung und dem Umbau von kleineren Läden zu.

Self-Scanning weiter ausbauen

Die Migros will die Standorte mit dem Self-Scanning-System Subito weiter ausbauen. Zu Stosszeiten nutzen das System bis zu 25 Prozent der Kunden. Dabei scannen und kassieren sie ihre Einkaufsartikel selber. Ein Stellenabbau sei mit der Einführung des Selbstbedienungssystems nicht verbunden, sagte Geschäftsleiter Felix Meyer. Das Angebot sei nicht als Ersatz von Kassenpersonal gedacht sondern als Ergänzung.

Migros Luzern blieb auch 2013 gemäss eigenen Angaben der grösste private Arbeitgeber der Zentralschweiz. Er zählte 5960 Beschäftigte, verteilt auf 3231 Stellen. Aufgrund der Expansion entstanden 2013 gegenüber dem Vorjahr 91 zusätzliche Stellen.

sda/rem

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