LUZERN: Milliardär Lebedew verdrängt Dirigent Toscanini

Am Montag öffnet das Hotel Gütsch wieder. Die legendäre Hochzeits-Suite ist zwar verschwunden, im neuen Schlosshotel solls aber wieder Hochzeitsfeiern geben.

Jérôme Martinu
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Die neu gestaltete Alexander-Suite im Hotel Gütsch. (Bild: pd)

Die neu gestaltete Alexander-Suite im Hotel Gütsch. (Bild: pd)

Gütsch Bar (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
39 Bilder
Gütsch Bar (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
Gütsch Bar (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
Alexander Suite (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
Majorelle Suite (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
Queen Victoria Suite (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
Queen Victoria Suite (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
Restaurant (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
Doppelzimmer (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
Doppelzimmer (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
Doppelzimmer (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)
Die folgenden Bilder stammen vom 15. März, knapp 1,5 Monate vor Eröffnung. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
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Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Michael Millership im Gespräch mit Innenarchitekt Martyn Lawrence. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
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Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
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Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
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Gütsch Bar (Bild: Château Gütsch Immobilien AG)

Elf Jahre lang geschlossen. 2003 wars, als das berühmte Luzerner Hotel Château Gütsch wegen Konkurs dicht machte. Doch ab Montag (26.Mai) lässt sich wieder im Schlosshotels nächtigen, in 27 komplett neu gestalteten Zimmern. Das wiedereröffnete Hotel wird sich gezielt auf Veranstaltungen und Bankette ausrichten. «Dazu gehören auch Feste und Hochzeiten», wie Hoteldirektor Gérard Olivier Kuhn auf Anfrage sagt. Verschwunden ist indes die vielen Luzernerinnen und Luzernern explizit als «Hochzeitszimmer» bekannte, vor 22 Jahren errichtete Toscanini-Suite auf dem Dach des Panoramasaals. Sie wurde benannt nach dem in seiner Zeit weltberühmten Dirigenten und Mitbegründer der Luzerner Musikfestwochen Arturo Toscanini (1867-1957).

1260 Franken pro Nacht

Das rund 100 Quadratmeter grosse Zimmer mit eigenem Treppenhaus und Terrasse heisst nun Alexander-Suite. Kosten pro Nacht: 1260 Franken. Es wurde zu Ehren des russischen Gütsch-Besitzers so benannt. «Die Umbenennung wurde erst vor wenigen Wochen beschlossen», sagt Hoteldirektor Kuhn, der Antrittsbesuch des Schlossherrn Lebedew sei noch nicht terminiert.