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LUZERN: Millionen-Coup: 5,5 Jahre für Panzerknacker

Das Kantonsgericht hat einen mutmasslichen Berufseinbrecher zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Der 51-jährige Chinese habe mit Komplizen unter anderem aus einer Luzerner Bijouterie Uhren und Schmuck im Wert von 2,2 Millionen Franken gestohlen.
In Luzern war die Bande erfolgreich. Sie gelang über ein präpariertes Fenster in ein Treppenhaus. Die Männer brachen ein Loch in eine Wand und stiegen in die Bijouterie ein (Symbolbild). (Bild: Keystone)

In Luzern war die Bande erfolgreich. Sie gelang über ein präpariertes Fenster in ein Treppenhaus. Die Männer brachen ein Loch in eine Wand und stiegen in die Bijouterie ein (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Das Kantonsgericht sprach den Beschuldigten des gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls, der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs schuldig. Es bestätigte damit ein Urteil des Kriminalgerichts vom September 2013.

Die Verteidigung hatte einen Freispruch verlangt. Das am Montag veröffentlichte Urteil des Kantonsgerichts liegt erst im Dispositiv und somit noch ohne Begründung vor. Es ist noch nicht rechtskräftig.

Das Kriminalgericht war 2013 zum Schluss gekommen, dass der Beschuldigte 2009 als Mitglied einer international tätigen Bande mehrere Einbrüche in Bijouterien begangen hatte. In Arbon TG und Lugano wurden die Einbrecher gestört und mussten ohne Beute abziehen.

Überführung dank DNA

In Luzern war die Bande aber erfolgreich. Sie gelang über ein präpariertes Fenster in ein Treppenhaus. Die Männer brachen ein Loch in eine Wand und stiegen in die Bijouterie ein. Mit einer Trennscheibe knackten sie die Tresore und entwendeten Uhren und Schmuck.

Polizeilich überführt wurde der Beschuldigte erst 2012. Er wurde damals nach einem Einbruchsversuch in Bern festgenommen und mit einem Strafbefehl bestraft. Dabei wurde ihm auch die DNA abgenommen, die mit derjenigen zusammenpasste, die im Tresorraum der Luzerner Bijouterie auf einer Steckleiste gefunden worden war.

Diesen Zusammenhang stellten die Strafverfolger indes erst fest, als der Beschuldigte schon wieder auf freiem Fuss war. Er wurde international zur Verhaftung ausgeschrieben. Als er seine wegen des Berner Einbruchversuchs beschlagnahmten Gegenstände auf der Polizei abholen wollte, wurde er festgenommen.

sda

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