LUZERN: Millionen für die Planung der ZHB

Neu bauen statt sanieren: Der Befehl des Luzerner Parlaments hat den Kanton bis jetzt über eine Million Franken gekostet. Und es werden weitere Millionen fliessen – obwohl die Realisierung ungewiss ist.

Luzia Mattmann, Lukas Nussbaumer
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Lesesaal der ZHB. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Lesesaal der ZHB. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Erst beschloss der Kantonsrat die Sanierung der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB) im Vögeligärtli, dann ganz knapp einen Neubau mit integriertem Kantonsgericht. Dieser Entscheid führte nicht nur zu geharnischten Reaktionen aus der Stadt Luzern, sondern provozierte auch mehrere Vorstösse im Kantonsrat. Obwohl ein Neubau aus heutiger Sicht fast unüberwindbare Hürden nehmen muss, geht die Planung weiter.

4 Millionen veranschlagt

Bis jetzt sind laut Luzerner Regierungsrat Planungskosten von rund 1,1 Millionen Franken aufgelaufen. 304 000 Franken gingen etwa für die inzwischen hinfällige Standortevaluation für ein Kantonsgericht in Ebikon oder Kriens drauf. Weitere 4 Millionen veranschlagt die Regierung für die Erarbeitung des Neubauprojekts.

Nicht aufgeben will Kantonsrätin Andrea Gmür-Schönenberger (CVP) aus Luzern. Sie hat den vom Parlament überwiesenen Vorstoss für einen Neubau mit integriertem Kantonsgericht eingereicht. «Ein Übungsabbruch kommt nicht in Frage. Ich gebe erst dann auf, wenn die Stadtluzerner Bevölkerung Nein zum Neubauprojekt gesagt hat.»

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen LZ und im E-Paper.