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LUZERN: Mit dem Zug in die Zukunft im Verkehrshaus Luzern

Die SBB und das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern wagen einen Blick in die Zukunft. Bei der Ausstellung «Mobilität der Zukunft» bestimmen auch die Besucher mit, welches Bild vom Verkehr von dereinst gezeichnet wird.
Die Ausstellung behandelt die Anfänge und Entwicklungen des Bahnreisens, die Digitalisierung und die Mobilität der Zukunft. (Bild: Eveline Beerkircher / PPR)

Die Ausstellung behandelt die Anfänge und Entwicklungen des Bahnreisens, die Digitalisierung und die Mobilität der Zukunft. (Bild: Eveline Beerkircher / PPR)

Selbstfahrende Autos, intelligente Güterwagen oder digitale Führungsstände – eine neue Ausstellung im Verkehrshaus Luzern widmet sich der Mobilität der Zukunft. Die Ausstellung, die am Mittwoch in der Schienenhalle 2 auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern eröffnet wurde, ist dauerhaft. Zum Vergleich: Die Anfang Oktober eröffnete Skyguide-Themeninsel in der Halle Luftfahrt beansprucht rund 50 Quadratmeter.

Aufgebaut und finanziert wird die Mobilitäts-Ausstellung vom Verkehrshaus in Zusammenarbeit mit den SBB, Angaben zu den Kosten werden nicht gemacht. Die Bundesbahnen stellen dafür ein futuristisches, zug­ähnliches Fahrzeug auf. «Es werden verschiedene Module zu sehen sein», sagt Olivier Burger, Mediensprecher des Verkehrshauses. Eines widmet sich der Vergangenheit der SBB. «Gezeigt werden zum Beispiel historische Bilder von Zügen, Bahnhofs­hallen oder Lokomotivführerständen, in Verbindung gesetzt mit der heutigen Welt.»

Besucher entwerfen eigene Zukunftsvision

Ein weiteres Modul zeigt auf, wie stark der Verkehr bereits heute digitalisiert ist. Zudem geht es um Fragen, welche Faktoren das Mobilitätsverhalten der Menschen bei ungebrochen steigender Nachfrage beeinflussen. Thematisiert werden technologische und gesellschaftliche Veränderungen. Weiter setzen SBB und Verkehrshaus auf interaktive Elemente – etwa auf ein Spiel, bei dem man sich auf eine fiktive Zukunftsreise begibt, oder eine Anwendung, mit der die Besucher ihre Zukunfts­visionen selbst kreieren können. «Dabei geht es darum, Verkehrsmittel neu zu koordinieren, oder um Fragen, welche Antriebsmittel man verwendet und wie viel Komfort man wünscht», sagt Burger. Die Zukunftsvision werde dann auf einem grossen Bildschirm dargestellt und verändere sich, sobald jemand anderes die Anwendung ausführt.

Mehrere Ausstellungen überarbeitet

Das Verkehrshaus hat im letzten Jahr mehrere Ausstellungen neu eröffnet oder überarbeitet. Neben der erwähnten Skyguide-Themeninsel wurde Ende 2016 die Raumfahrt-Ausstellung neu eröffnet, im April dieses Jahres die Halle Strassenverkehr. Wie stark sich das auf die Besucherzahlen auswirken wird, kann Burger noch nicht sagen. «Die Zahlen werden erst Ende Jahr ausgewertet. Man kann aber sagen, dass der Raumwandler, die Monteverdi-Autos oder die Zwei- und Dreiradschau viele Leute anziehen.» Welchen Einfluss einzelne Ausstellungen auf die Besucherzahlen haben, könne man aber nicht aufschlüsseln.

std

In einem Meinungslabor können die Besucher ihre eigenen Ideen, Wünsche und Visionen entwickeln. (Bild: Eveline Beerkircher / PPR)

In einem Meinungslabor können die Besucher ihre eigenen Ideen, Wünsche und Visionen entwickeln. (Bild: Eveline Beerkircher / PPR)

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