LUZERN: Mit der U-Bahn zum Uhrenkauf

Private Initianten wollen das Car-Problem beim Schwanenplatz im Luzerner Zentrum lösen – mit einem Tunnel. Wer dahinter steckt, ist unklar.

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Reisecars halten beim Schwanenplatz oft auf der Busspur, was zu Staus und Verspätungen bei den Verkehrsbetrieben Luzern führt. (Bild: Archiv Philipp Schmidli / Neue LZ)

Reisecars halten beim Schwanenplatz oft auf der Busspur, was zu Staus und Verspätungen bei den Verkehrsbetrieben Luzern führt. (Bild: Archiv Philipp Schmidli / Neue LZ)

Touristen werden in Luzern nicht länger mit dem Car direkt zum Schwanenplatz gefahren, wo sie bei den diversen Geschäften Uhren kaufen. Stattdessen soll es einen ausgelagerten Car-Parkplatz im Ibach-Gebiet in der Nähe der Kehrichtverbrennungsanlage geben. Von dort gelangen die Touristen mittels einer U-Bahn direkt zum Schwanenplatz – in nur drei Minuten.

Dies sind die Pläne von privaten Initianten, um die Car- und Verkehrsprobleme in der Stadt zu lösen. Wer hinter der Idee steckt, wird in einer Mitteilung nicht verraten. Allerdings laden die Projektverantwortlichen die Medien und Interessierte am Donnerstag zu einer Präsentation ein. Dort soll auch eine Machbarkeitsstudie zu den genannten Plänen präsentiert werden.

Stadt weiss von nichts

Beim Kanton Luzern hat man keine Ahnung, wer die Projektinitianten sind. Ebenso wenig weiss es der stellvertretende Stadtingenieur Roland Koch. Sicher ist nur, dass es sich um Privatpersonen handelt. Die Stadt jedenfalls hat sich in den letzten Monaten nicht mit Alternativlösungen für die Car-Problematik auseinandergesetzt. Um die Situation leicht zu entschärfen, wurden am Schwanenplatz aber Poller installiert und mehr Verkehrssicherheitspersonal eingesetzt.

Stefan Roschi

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