LUZERN: Murgänge, verfaulte Salate – und es regnet weiter

Im Entlebuch musste das Vieh auf den Alpen evakuiert werden. Ein Ende der starken Regenfälle ist nicht abzusehen.

Roger Rüegger
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Der Ruswiler Gemüsebauer Peter Müller mit einem verfaulten Kopfsalat. Ein grosser Teil der Ernte ist nicht mehr verkäuflich. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Der Ruswiler Gemüsebauer Peter Müller mit einem verfaulten Kopfsalat. Ein grosser Teil der Ernte ist nicht mehr verkäuflich. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Während es in der Region Luzern trocken blieb, regnete es am Donnerstag im Entlebuch weiterhin in Strömen. «Der Hotspot war Marbach, wo in drei Stunden 100 Millimeter fielen», sagt Marco Stoll, Meteorologe bei Metero Schweiz. Auf den Alpen um die Schrattenfluh kam es zu Murgängen, die Wiesen sind teils mit Geröll bedeckt. «Wir mussten das Vieh in Sicherheit bringen», sagt Godi Studer, Kommandant der Feuerwehr Escholzmatt-Marbach. Betroffen waren mehrere hundert Tiere. Sie wurden zunächst zu den Alphütten gebracht.

Der Regen trifft auch die Bauern hart. Getreide- und Gemüseproduzenten bangen um ihre Ernte. So wurde das Salatfeld von Peter Müller (Gmüeshof Ruswil) bereits vor zwei Wochen überschwemmt. Klar ist bereits, dass er deutliche finanzielle Einbussen in Kauf nehmen muss.

Ein Ende des schlechten Wetters ist nicht abzusehen. Ab Montag soll es wieder kräftig regnen.

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Grosse Zerstörung am Donnerstag nach dem Unwetter in Schangnau. (Bild: Keystone)
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Bumbach bei Schangnau. (Bild: Keystone)
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