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LUZERN: Nach Brand in Reussbühl: Statik des Hauses muss überprüft werden

Feuer und Löschwasser haben an einem Wohnhaus in Reussbühl grosse Schäden verursacht. Das Gebäude ist zwar teilweise noch bewohnbar, bis zur Rückkehr der Bewohner müssen aber noch einige Abklärungen getroffen werden. Die Frau, welche sich mit einem Sprung aus dem Fenster vor den Flammen rettete, befindet sich ausser Lebensgefahr.
Die oberen beiden Stockwerke wurden durch das Feuer und Löschwasser stark beschädigt. (Bild: Nadia Schärli (Reussbühl, 23. Mai 2017))

Die oberen beiden Stockwerke wurden durch das Feuer und Löschwasser stark beschädigt. (Bild: Nadia Schärli (Reussbühl, 23. Mai 2017))

Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses an der Obermättlistrasse in Reussbühl vom Dienstag befindet sich die Frau, die sich mit einem Sprung aus einem oberen Fenster vor den Flammen rettete, noch immer in Spitalpflege. Inzwischen ist die Schwerverletzte erfolgreich operiert worden. «Sie befindet sich nicht in Lebensgefahr», wie Kurt Graf, Kommunikationschef der Luzerner Polizei auf Nachfrage bestätigt.

Dass die Frau auf eine Luftmatratze gesprungen sei, wie verschiedene Medien berichten, ist weder Graf noch dem stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Stadt Luzern, Markus Portmann, bekannt.

Grosser Schaden in den oberen beiden Stockwerken

Das vierstöckige Wohnhaus nahm beim Brand in den oberen beiden Geschossen grösseren Schaden und ist dort unbewohnbar. Das Erdgeschoss und der erste Stock sind theoretisch wieder bewohnbar, sagt Portmann. Voraussetzung hierzu ist jedoch das Ok durch die Brandermittler und vor allem auch durch die Statiker.

Das Problem hierbei: nach dem Einsturz des Dachstocks und aufgrund des Wassereinsatzes für die Löscharbeiten der Feuerwehr könnte es zu Problemen mit der Statik des Gebäudes kommen. Zusätzlich ist aus Sicherheitsgründen im betroffenen Haus die Strom-, Gas- und Wasserversorgung abgestellt.

Die beim Brand evakuierten Bewohner wurden durch die Feuerwehr, gemeinsam mit dem Rettungsdienst, im Restaurant Obermättli betreut. Der Grossteil fand für die Übernachtung eine private Lösung bei Verwandten oder Bekannten. Drei Personen fanden laut Portmann eine Übernachtungsmöglichkeit in einer weiteren Liegenschaft der Verwaltung.

zim

Branddetektive ermitteln – Polizei sucht Zeugen

red.Nach dem Brand des Mehrfamilienhauses in Reussbühl haben Branddetektive der Luzerner Polizei die Ermitlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Aufgrund der massiven Schäden im Bereich des Brandherdes sucht die Luzerner Polizei Zeugen. Personen, welche Rauchaustritt im Dachbereich in einem frühen Stadium beobachtet oder Bildmaterial (Fotos und Videos) vor Eintreffen der Feuerwehr erstellt haben, werden gebeten dies der Polizei zu melden und Bildmaterial der Polizei zur Verfügung zu stellen.

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