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LUZERN: Nach Erdrutsch gesperrt: Sanierung der Renggstrasse in Angriff genommen

Nach heftigen Niederschlägen und einem Erdrutsch im Gebiet Scheidiwäldli vor wenigen Tagen haben Experten mit der Räumung und Untersuchung der Abrutschstelle begonnen. Die in Mitleidenschaft gezogene Renggstrasse bleibt aber bis auf Weiteres gesperrt.
An der Renggstrasse zwischen Schachen und Entlebuch rutschte auf rund 20 Meter Länge das Strassenbord weg. (Bild: Manuela Jans-Koch/LZ)

An der Renggstrasse zwischen Schachen und Entlebuch rutschte auf rund 20 Meter Länge das Strassenbord weg. (Bild: Manuela Jans-Koch/LZ)

Auf dem Gebiet der Gemeinde Werthenstein hat sich bei Schachen im Raum Scheidiwäldli am Freitagmorgen talseitig der Renggstrasse ein Erdrutsch ereignet. An gewissen Stellen ist die Strasse dabei gar untergraben worden. Nach einer Lagebeurteilung am Wochenende war man zunächst davon ausgegangen, dass die Strasse für den Verkehr am Montag oder Dienstag wieder freigegeben werden kann. Der starke Niederschlag in der Nacht auf Sonntag und Montag hat dies jedoch verhindert. Die zum Teil abgerutschte Strasse bleibt vorläufig auch die nächsten Tage gesperrt. Die Renggstrasse jetzt für den Verkehr freizugeben, wäre immer noch zu gefährlich», so Jan Nagelisen, Projektleiter der Firma Geotest AG in Horw auf Nachfrage.

Am Montag fand zum ersten Mal eine planmässige Begehung Rutschstelle im Beisein von Fachleuten und Behördenvertretern statt. Zusammen mit einem Bauingenieur sind laut Nagelisen das weitere Vorgehen besprochen und unterhalb der Strasse erste Massnahmen beschlossen worden. Am Dienstag habe man mit den Räumungsarbeiten unterhalb der Abrutschstelle begonnen. Gemäss Nagelisen räumt ein Forstunternehmen von unten her zuerst das Holz weg, damit im Anschluss eine Baugrundsondierung vorgenommen werden kann. «Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des Bodens können wir erst ziehen, wenn wir einen Blick auf die Rutschmassen und den natürlich gewachsenen Boden darunter geworfen haben.»

Zu Gute komme den geplanten Arbeiten, dass sich der Rutschhang inzwischen schon etwas stabilisiert habe, so Nagelisen weiter. Dies, weil die Abrutschstelle provisorisch entwässert worden sei. Seit Sonntagwerde nämlich das Hangwasser oberhalb der Strasse über einen Sickergraben abgeleitet. Die Situation sehe also schon etwas besser aus als am Wochenende, fasste Nagelisen die Lage am Dienstag zusammen. Im allerbesten Fall könne die Strasse Ende dieser Woche sogar wieder einspurig befahren werden. Dazu müsse man aber den Rutschhang unterhalb der Strasse provisorisch sichern, etwa mit Spritzbeton. Soweit sei man im Moment allerdings noch nicht, so Nagelisen. «Wir wollen nichts überstürzen, sondern eine nachhaltige Instandstellung der Strasse und Sicherung des Hanges.» In enger Zusammenarbeit mit einem Bauingenieur werde nun ein umfassendes Sanierungskonzept ausgearbeitet.

dvm

An der Renggstrasse zwischen Schachen und Entlebuch rutschte auf rund 20 Meter Länge das Strassenbord weg. (Bild: Luzerner Polizei)

An der Renggstrasse zwischen Schachen und Entlebuch rutschte auf rund 20 Meter Länge das Strassenbord weg. (Bild: Luzerner Polizei)

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