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LUZERN: Neue App soll Lawinenunfälle vermeiden

Jährlich geraten in der Schweiz rund 200 Personen in eine Lawine. Meist lösen sie diese selber aus. Das Institut für Schnee und Lawinenforschung (SLF) und die Suva wollen nun das Risikobewusstsein bei Schneesportlern mit einem neuen Tool schärfen.
Die Frontseite der neuen Internetplattform White Risk. (Bild: Screenshot)

Die Frontseite der neuen Internetplattform White Risk. (Bild: Screenshot)

Die Frontseite der neuen Internetplattform White Risk. (Bild: Screenshot)

Die Frontseite der neuen Internetplattform White Risk. (Bild: Screenshot)

Suva und SLF haben am Mittwoch in Luzern unter dem Titel «White Risk» eine neue Internetplattform und eine Applikation fürs Mobiltelefon vorgestellt. Es handelt sich um Weiterentwicklungen einer Lern-CD von 2006, wie Suva und SLF mitteilten. Die kostenlosen Anwendungen richten sich an Profis und Laien, vor allem aber an jugendliche Tourenfahrer, Freerider und Schneeschuhläufer. Diese können mit den technischen Hilfsmitteln mehr über Lawinen lernen, Lawinenbulletins des SLF abrufen sowie Touren planen und Karten dazu erstellen.

Programm nimmt Entscheidung nicht ab

Die Programme würden keine Entscheidungen abnehmen, welche Hänge befahren werden dürfen und welche nicht, erklären die Initianten. Ziel der Präventionsplattform sei es, das Riskobewusstsein zu fördern und Lawinenunfällen vorzubeugen.

«Mangelnde Vorbereitung ist einer der Gründe, warum es zu Lawinenunfällen kommen kann», sagt Suva-Kampagnenleiter Samuli Aegerter gemäss Communiqué. Wer neben der Piste Schneesport betreibe, solle sich das notwendige Wissen aneignen und das Abenteuer sorgfältig planen. In den vergangenen zehn Jahren wurden über 2000 Personen von Lawinen erfasst. Ein Drittel der Betroffenen wurde verletzt oder getötet. Pro Jahr kommen im Schnitt 25 Personen in Lawinen ums Leben.

Abseits gesicherter Pisten

Die meisten Lawinenunfälle beim Schneesport passierten abseits der gesicherten Pisten, schreibt die Suva. Wer in eine Lawine gerate, habe sie in über 90 Prozent der Fälle selbst ausgelöst. Schneesportler, die eine Pistenabschrankung absichtlich missachten und sich so einem Wagnis aussetzen, müssen nach einem Unfall mit gekürzten Versicherungsleistungen rechnen. Betroffen sein können etwa das Taggeld oder die Rente.

sda

Hinweis:
Infos auf www.whiterisk.ch

Die allermeisten Lawinenunfälle geschehen beim Schneesport abseits der gesicherten Pisten. Wer in eine Lawine gerät, hat sie in über 90 Prozent aller Fälle selbst ausgelöst. (Bild: PD)

Die allermeisten Lawinenunfälle geschehen beim Schneesport abseits der gesicherten Pisten. Wer in eine Lawine gerät, hat sie in über 90 Prozent aller Fälle selbst ausgelöst. (Bild: PD)

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