LUZERN: Neue Ausnüchterungszelle geplant

Gewalttätige Betrunkene blockieren die Notfallstationen. Sie sollen den Rausch neu an einem gesonderten Ort ausschlafen – und dafür zahlen.

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Auf der Notfallstation des Luzerner Kantonsspitals spielen sich wüste Szenen ab. Vor allem am Wochenende, wenn die Polizei manchmal zehn oder noch mehr Betrunkene einliefert. Allein im Jahr 2009 sind 280 Personen mit einer Alkoholvergiftung ins Kantonsspital eingeliefert worden. Insgesamt hat der Rettungsdienst 144 sogar 400 Personen mit einer Alkoholvergiftung betreut, davon acht Jugendliche.

Belastung für Patienten
Für die anderen Notfallpatientinnen und -patienten ist das äusserst unangenehm: Sie sind gesundheitlich angeschlagen oder schweben in Lebensgefahr. Im offenen Saal bekommen sie alles mit, da die Betten nur durch Vorhänge abgetrennt sind. Die Betrunkenen sind für die übrigen Patienten eine Belastung, verlängern die Wartezeiten und beanspruchen die Pfleger stark.

Karin Winistörfer/bep

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.