LUZERN: Neue Beleuchtung für Kapellbrücke

Die bisherige Beleuchtung der Kapell­brücke soll ersetzt werden. Und auch ein Wasserspiel ist denkbar.

Christian Hodel
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Die Luzerner Kapellbrücke: Fotografiert am 24. November 2005. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Luzerner Kapellbrücke: Fotografiert am 24. November 2005. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das Luzerner Wahrzeichen soll ab Dezember 2015 in neuem Licht erstrahlen. Eine zwölfköpfige Arbeitsgruppe – bestehend aus Vertretern von Luzern Tourismus, der Stadt Luzern, den Quartieren, der Hochschule Luzern – Design & Kunst sowie Natur- und Tierschützern – ist momentan daran, ein neues Beleuchtungskonzept zu erarbeiten.

In der Arbeitsgruppe vertreten ist auch der ehemalige Stadtrat Ruedi Meier. «Mit der jetzigen, sehr funktionalen Beleuchtung geht das Luzerner Wahrzeichen regelrecht unter», sagt der Historiker. «Das müssen wir ändern.»

Die Arbeitsgruppe wird nun bis im Sommer 2013 die Rahmenbedingungen für die neue Beleuchtung definieren und im Herbst einen Projektwettbewerb starten. Im März 2014 soll dann eine Jury das Siegerprojekt erküren. Die Umsetzung dieses Projekts soll im Dezember 2015 beginnen.

Wasserspeier und Fontänen

Damit die ganze Szenerie mit Brücke und Wasserturm so richtig zur Geltung kommt, ist laut dem Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren neben einem neuen Beleuchtungskonzept auch ein temporäres Wasserspiel auf der Reuss wünschbar. Wasserspiele sind meist künstlerisch ausgestaltete Anlagen mit Springbrunnen, Wasserspeiern, Fontänen, Kaskaden und dergleichen. «Wasser gehört zu Luzern. Unsere Gäste wären von einer innovativen Umsetzung bestimmt begeistert», so Perren.

Wie die neue Beleuchtung und ein allfälliges Wasserspiel finanziert werden sollen, steht noch nicht fest. «Sobald wir konkrete Projektvorschläge haben, wird dies Diskussionen auslösen. Dann werden wir uns auch um die Kosten kümmern müssen», sagt Meier.

Vorgesehen sei ein Finanzplan, an dem sich verschiedene Träger beteiligen sollen, etwa Luzern Tourismus, verschiedene Institutionen aus der Wirtschaft sowie Kanton und Stadt. Diese Träger finanzieren bereits heute die Planung und die Wettbewerbsausschreibung. Laut Meier stehen dafür zwischen 50'000 und 100'000 Franken zur Verfügung.

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