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LUZERN: Neue Dreifach-Sporthalle Wolfsmatt in Ruswil schlagkräftig eröffnet

Neun Millionen Franken flossen in den Bau der neuen Dreifach-Sporthalle Wolfsmatt. Verschiedene Sportvereine haben die neue Trainings- und Wettkampfstätte sogleich in Beschlag genommen.
Der Badmintonclub Ruswil und weitere Vereine hatten das Privileg, die neue Halle gleich zu testen. (Bild: Jakob Ineichen (Ruswil, 24. März 2018))

Der Badmintonclub Ruswil und weitere Vereine hatten das Privileg, die neue Halle gleich zu testen. (Bild: Jakob Ineichen (Ruswil, 24. März 2018))

Fünf Jahre war geplant und gebaut worden – nun konnte am Wochenende die neue Sporthalle Wolfsmatt in Ruswil offiziell eingeweiht werden. «Ein Freudentag und ein historischer Tag», sagte Gemeinderätin Lotti Stadelmann (SP). Ruswils Finanzchefin hat das Projekt als Präsidentin der Planungs- und der Baukommission begleitet. Das Vorhaben sei von Beginn weg von der Bevölkerung mitgetragen worden – gerade auch darum, weil Vertreter aus Sport, Kultur und Freizeit aktiv mit einbezogen worden sind.

Insgesamt wurden annähernd 11,7 Millionen Franken investiert, 9 Millionen davon kostet die neue Halle. «Der Baukredit kann eingehalten werden», versicherte Lotti Stadelmann. Der Neubau war als Siegerprojekt «fürobe» der Architekten Pius Haupt und Urs Aregger aus einem Wettbewerb hervorgegangen. Stadelmann lobte als besondere Qualitäten «die Ausführung in Holz und die intelligente unterirdische Verbindung mit der bestehenden Mehrzweckhalle».

Architekt Urs Aregger brachte die gewählte Ausführung in Holz auf die schlichte Formel: «Ruswil soll sich heimisch fühlen». Bewusst sei eine zeitlose Architektur mit ebensolchen Materialien gewählt worden. Auf einen Betonsockel gestellt, mit roten Fassaden versehen, solle der Bau als öffentliches Bauwerk bewusst wahrgenommen werden.

Ein Projekt, das unter Strom steht

«Ein weiterer grosser Meilenstein für Ruswil»: So beschrieb Gemeindepräsident Leo Müller die neue Sporthalle. Sie gehört zum Investitionsprogramm «Rus­wil 2015» aus dem Jahr 2010, von dem nach und nach nun einzelne Teile umgesetzt werden. Der Landabtausch des gemeindeeigenen Betriebs Rütmatt mit dem Land im Schützenberg habe ermöglicht, dass die Schul-, Sport- und Freizeitanlagen nun an einer Stelle konzentriert werden konnten und so auch Synergien zum Tragen kämen.

Müller betonte, wie in der Gemeinde immer wieder aufgrund von Eigeninitiativen von Einzelpersonen oder Gruppen Neues entstanden sei – so etwa der Fussballplatz und die Tennisplätze. Auch bei der Sporthalle war dies der Fall: Auf dem Dach der neuen Halle hat die Genossenschaft Energie Ruswil ihre erste Fotovoltaik-Anlage erstellt. Nebst dem Gebäude selbst werden die Mehrzweckhalle und auch die Schulanlage Bärematt mit Solarstrom versorgt.

Sportvereine jubeln

Viel Lob gibt es von den Besuchern am Einweihungswochenende. Die Sporthalle mit der Galerie für rund 250 Zuschauer, dem Mehrzweckraum, Garderoben im Untergeschoss und der unterirdischen Verbindung zur Mehrzweckhalle kommen bei der Bevölkerung sehr gut an. Insbesondere freuen sich die Sportvereine: «Toll, jetzt können wir Ruswiler uns wieder zeigen. Wir sind riesig stolz und dankbar», sagte etwa die junge Handballerin Ta­shina Geisseler. Sie schickte sich an, zusammen mit ihrer Mannschaft das erste Meisterschaftsspiel in der neuen Halle auszutragen. Besonders schön: Gegen das favorisierte Surseer Team gab es zum Auftakt gar einen Heimsieg. «Das viele Licht, die grossen Fenster, so schön», sagte Viviane Erni-Müller, die mit ihren Kleinkindern die Anlage besichtigte. «Das gibt bestimmt nochmals viel Aufschwung für die Vereine. Ja, vielleicht treiben ja schon bald meine Kleinen da unten Sport.»

Hannes Bucher

kanton@luzernerzeitung.ch

Blick in die neue Halle. (Bild: Jakob Ineichen (Ruswil, 24. März 2018))

Blick in die neue Halle. (Bild: Jakob Ineichen (Ruswil, 24. März 2018))

Eingang zur neuen Sporthalle (Bild: Jakob Ineichen (Ruswil, 24. März 2018))

Eingang zur neuen Sporthalle (Bild: Jakob Ineichen (Ruswil, 24. März 2018))

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