Luzern: Neue Regelungen bei Alimenten soll Alleinerziehende entlasten

Die Regierung hat das Sozialhilfegesetz überarbeitet. Rund 200 Kinder sollen künftig von besseren Bedingungen bei den Alimenten profitieren.

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(avd) Ganz oder gar nicht: So präsentiert sich die Alimentenbevorschussung im Kanton Luzern derzeit. Konkret erhalten erwerbstätige Elternteile eine Alimentenbevorschussung für ihre Kinder nur bis zur Einkommensgrenze. Diese liegt bei Alleinerziehenden mit einem Kind bei 43000 Franken. Ab 1. März 2020 soll neu ab der bestehenden Einkommensgrenze eine Teilbevorschussung gelten. Damit will der Luzerner Regierungsrat den Erwerbsanreiz verbessern.

Nun liegt die Botschaft mit den entsprechenden Änderungen im Sozialhilfegesetz an das Kantonsparlament vor. Das Gesundheits- und Sozialdepartement rechnet mit rund 200 Kindern und Jugendlichen, die zusätzlich von der Teilbevorschussung profitieren können. Für die Finanzierung sind die Gemeinden zuständig. Diese müssen in der Summe mit einem Mehraufwand bis 500000 Franken rechnen.