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LUZERN: Neue Runde im Verteilkampf um Kulturgelder

Der Kanton will die Kulturförderung neu regeln. Wird das Luzerner Theater als grösster Geldempfänger stärker in die Pflicht genommen? Das scheint nicht mehr sicher – was die freie Szene irritiert.
Alexander von Däniken
Die Subventionen des Kantons Luzern sollen zwischen grossen und kleinen Kulturbetrieben neu verteilt werden.Im Bild ein Konzert von Jaël Malli im Konzertkeller im Schtei in Sempach. (Bild: pd)

Die Subventionen des Kantons Luzern sollen zwischen grossen und kleinen Kulturbetrieben neu verteilt werden.Im Bild ein Konzert von Jaël Malli im Konzertkeller im Schtei in Sempach. (Bild: pd)

Das Luzerner Theater kämpft um Zuschauer und Einnahmen. Das zeigt sich auch im Planungsbericht des Kantons Luzern zur Neugestaltung der Kulturfinanzierung. Zwar konnte das Luzerner Theater den Eigenfinanzierungsgrad gegenüber der Vorsaison von 14,1 Prozent auf 16 Prozent steigern. Allerdings bleibt ein grosser Schritt für einen Eigenfinanzierungsgrad von 20 Prozent, wie ihn der Kanton bisher vorgegeben hat.

Für die neue Kulturförderung, die im Juni 2014 vom Kantonsrat beraten wird, soll jetzt die Eigenfinanzierung neu beurteilt werden. Einer Lockerung der finanziellen Vorgaben für grosse Betriebe in der Stadt steht die freie Kulturszene kritisch gegenüber. Besser soll die Kultur auf dem Land stärker gefördert werden. Armin Meienberg, Präsident der IG Kultur Luzern, sagt: «Wenn der Kanton die Auflagen für die grossen Kulturbetriebe lockert, wäre das gar nicht in unserem Sinne.»

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