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LUZERN: Neue Wirtschaftsfakultät der Uni Luzern mit Ansprache von SNB-Präsident eröffnet

Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, hat die Eröffnung der neuen Wirtschaftsfakultät an der Uni Luzern begrüsst. An der Feier am Dienstagabend formulierte er klare Erwartungen an die Studenten des neuen Akteurs in der Bildungslandschaft.
Thomas Jordan, Direktor der Schweizerischen Nationalbank (SNB), hier anlässlich der Präsentation der geldpolitischen Entscheide der SNB im Juni, sprach auch bei der Eröffnung der neuen Wirtschaftsfakultät der Uni Luzern. (Bild: Keystone / Lukas Lehmann)

Thomas Jordan, Direktor der Schweizerischen Nationalbank (SNB), hier anlässlich der Präsentation der geldpolitischen Entscheide der SNB im Juni, sprach auch bei der Eröffnung der neuen Wirtschaftsfakultät der Uni Luzern. (Bild: Keystone / Lukas Lehmann)

Universitäten dürften sich nicht auf die Erfüllung ihres Bildungsauftrags beschränken, sagte Jordan in seiner Festansprache vor gegen 300 Gästen im Auditorium der Universität. Er wünsche sich von ihnen konkrete und brauchbare Anregungen für wichtige Bereiche der Schweizer Wirtschaftspolitik.

Bildung an einer Uni sei ein Privileg, für das die Gesellschaft mit Fug und Recht eine Gegenleistung erwarte. Studenten müssten nach dem Abschluss zum weiteren Gedeihen der Schweiz beitragen, etwa mit besonderen Leistungen in der Industrie, im Gewerbe oder in der Finanzbranche, aber auch in der Verwaltung.

Lösungen zum Durchbruch verhelfen

Der Nationalbank-Präsident rief Studierende, Lehrende und Forschende dazu auf, durchdachten Lösungen für die Altersvorsorge und das Gesundheitswesen zum Durchbruch zu verhelfen. Eine dauerhafte Sicherung der Vorsorge liege im Gesamtinteresse des Landes. Sie erlaube es der Geldpolitik, auch künftig die volle Wirkung zu entfalten.

Es sei sonnenklar, sagte Jordan, dass nicht jede Universität sämtliche Themenfelder der Wirtschaftswissenschaften gleich dicht abzudecken vermöge. Vielmehr seien im wissenschaftlichen Wettstreit in der Lehre und Forschung gewisse Schwerpunkte zu setzen. Diesem Trend werde sich auch Luzern nicht entziehen können. Vielleicht könne die Uni Luzern dazu beitragen, ökonomische Rezepte für den politischen Alltag umsetzungstauglich zu machen.

Daneben betonte Jordan die Wichtigkeit einer guten Bildung für die Schweizer Wirtschaft und den sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land. Weiter strich er die Notwendigkeit der Vernetzung der Nationalbank mit der Wissenschaft heraus.

Die SNB, die bis 1999 in Luzern eine Zweigstelle besass, hat die Universität Luzern bei der Gründung der Wirtschaftsfakultät unterstützt. Bei der Notenbank mit rund 850 Mitarbeitenden verfügen zwei von fünf Angestellten über einen universitären und jeder achte über einen Fachhochschulabschluss.

sda

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