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LUZERN: Neuer Anlauf für Winterspiele in der Zentralschweiz

Die Zentralschweizer Kandidatur für die Durchführung der Winteruniversiade 2021 nimmt Formen an: Am Freitag ist der Verein «Winteruniversiade Luzern-Zentralschweiz 2021» ins Leben gerufen worden.
Der erfolgreichste Schweizer Universiade-Teilnehmer aller Zeiten: Sandro Boner bei der «Medal Ceremony» vergangenen Winter in Granada. (Bild Regula Schweizer)

Der erfolgreichste Schweizer Universiade-Teilnehmer aller Zeiten: Sandro Boner bei der «Medal Ceremony» vergangenen Winter in Granada. (Bild Regula Schweizer)

Die Winteruniversiade 2021 soll in der Zentralschweiz stattfinden. Dies hat sich die Zentralschweizer Regierungskonferenz diesen Juli zum Ziel gesetzt. Als weiteren wichtigen Schritt zu einer erfolgreichen Bewerbung ist am Freitag der Verein «Winteruniversiade Luzern-Zentralschweiz 2021» formell gegründet. Der Verein ist für die strategische Planung und Ausrichtung der Kandidatur verantwortlich.

Die Kantone Luzern, Uri, Obwalden, Nidwalden und Zug sowie die Stadt Luzern haben sich als Gründungs- und Aktivmitglieder konstituiert. Der Kanton Schwyz unterstützt die Kandidatur für die Winteruniversiade, sieht aber derzeit von einer Mitgliedschaft im Verein ab. Personell setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Die Regierungsräte Guido Graf, Luzern (Präsident), Niklaus Bleiker (Obwalden), Beat Jörg (Uri), Othmar Filliger (Nidwalden) und Beat Villiger (Zug), sowie die Luzerner Stadträtin Ursula Stämmer-Horst. An den Vorstandssitzungen nimmt auch Leonz Eder, Geschäftsführer des Schweizer Hochschulsport-Verbandes, teil. Der Leiter des Bewerbungskomitees ist Urs Hunkeler, Verwaltungsratspräsident der Luzern Messe AG.

Der Verein will bis Ende Jahr ein Bewerbungsdossier ausarbeiten. Der Vergabeentscheid wird Mitte Februar 2016 erwartet.

Die Winteruniversiade ist weltweit der zweitgrösste Multisport-Wintersportanlass hinter den Olympischen Winterspielen. An den Spielen nehmen über 2500 Personen teil. Es sind dies über 1600 Athleten und Athletinnen mit ihren Betreuungsmannschaften aus mehr als 50 Nationen und über 540 Hochschulen weltweit. Startberechtigt sind Studentinnen und Studenten zwischen 17 und 28 Jahren. Die Kosten für die Durchführung belaufen sich auf 30 Millionen Franken. Getragen werden diese von Privaten, Bund und den Kantonen. Gastgeberstadt soll Luzern sein.

rem

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