Luzern / Nidwalden / Obwalden
Zentralschweizer Energieversorger bereinigen Besitzverhältnisse

CKW, EWN und EWO vereinfachen die Eigentumsverhältnisse an der Netzinfrastruktur. Sie war historisch gewachsen und komplex.

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Ein Strommast einer Hochspannungsleitung.

Ein Strommast einer Hochspannungsleitung.

Bild: Pius Amrein (Luzern, 19. September 2020)

Um die Eigentumsverhältnisse zu vereinfachen, haben die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW), das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) und das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) kürzlich eine Vereinbarung zur Bereinigung der Netzbesitzverhältnisse per Anfang Jahr unterzeichnet. Sie sieht vor, dass die CKW ihre Hochspannungsleitungen in Unterwalden an das EWO und das EWN verkauft. Konkret übernimmt das EWN die Leitung von Horw via Hergiswil bis zur Unterstation Rotzwinkel in Stans (rund 8 Kilometer) und das EWO übernimmt die Leitung von Horw via Alpnach nach Giswil (rund 26 Kilometer). Die Leitung zwischen der Unterstation Rotzwinkel und Sarnen übernehmen das EWN und das EWO gemeinsam.

Im Gegenzug erhält die CKW vom EWO ihren Teil des Unterwerks Giswil. Das Unterwerk ist der einzige Anschlusspunkt an das Höchstspannungsnetz von Swissgrid in der Zentralschweiz, welcher nicht von CKW betrieben wird.

Die neuen Besitzverhältnisse erleichtern die Zusammenarbeit und den Netzbetrieb in der Zentralschweiz, teilen die drei Energieversorger weiter mit. Zudem werde so die Versorgungssicherheit gestärkt. (rem)

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