LUZERN: Nothilfe für Flüchtlinge im Nordirak

Der Kirchenrat der Katholischen Kirchgemeinde Luzern hat 10‘000 Franken Soforthilfe für die Flüchtlinge im Nordirak gesprochen. Die Summe geht an den Flüchtlingsdienst des Jesuitenordens, der ein Nothilfeprogramm für die Vertriebenen aus Syrien und Irak aufbaut.

Drucken
Teilen

Im Irak und auch in Syrien fliehen die Menschen vor der Terrormiliz «Islamischer Staat». Um den Verfolgten Beistand zu leisten, hat der Flüchtlingsdienst des international tätigen Jesuitenordens (JRS) begonnen, in der nordirakischen Stadt Erbil ein Nothilfeprogramm aufzubauen. Zu den Hilfsmassnahmen gehören nebst der Unterkunft, Versorgung und Betreuung der Menschen auch Bildungsangebote. Besonders für die Kinder in den Flüchtlingslagern sei es sehr wichtig, dass sie nach die Schule besuchen könnten, betont Pater Peter Balleis SJ, internationaler Direktor des JRS.

Die Katholische Kirchgemeinde Luzern stellt laut Medienmitteilung vom Donnerstag im Jahr 2014 insgesamt 400'000 Franken für Entwicklungshilfe zu Verfügung, davon 40'000 Franken für akute Nothilfe.

pd/zim