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LUZERN: Null-Toleranz gegenüber Hooligans

Postulat der CVP der Stadt Luzern im Wortlaut

Vor und nach dem Match FC Luzern – FC Zürich ist es zu inakzeptablen Zwischenfällen mit Fangruppen beider Mannschaften gekommen. Bereits nach früheren Spielen entstanden Auseinandersetzungen mit Anhängern der beteiligten Clubs und der Polizei. Diese Vorfälle schaden dem Image der Stadt Luzern, dem Fussball und dem FC Luzern. Leittragende sind die Sicherheitskräfte, die Bevölkerung in den betroffenen Quartieren und die friedliebenden Matchbesucher. Dagegen hilft nur eine Null-Toleranz gegenüber Unruhestiftern, die konsequent lokalisiert und bestraft werden müssen. Als Massnahmen sollen geprüft werden - und zwar zusammen mit dem Kanton und dem FC Luzern, wo sie in ihre Zuständigkeit fallen:

  • Keine Duldung von Pyros und Übergriffen von Fangruppen im Stadion. Bei Missachtung konsequent durchgreifen - und zwar nicht nur mit Lautsprecherdurchsagen
  • Nur Einzelbewilligungen für Hochrisikospiele
  • Verlegung des Fanlokals des FC Luzern an einen Ort, der nicht an der Route von Fans liegt
  • Bei weiteren Ausschreitungen Streichung der städtischen Beiträge für die Fanarbeit und den Fussballclub
  • Beteiligung des FC Luzern an den Sicherheitskosten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten
  • Veröffentlichung der Stadionverbotsliste, wenn dies juristisch möglich ist
  • Keine Bewilligung von Fanaufmärschen durch die Innenstadt (Seebrücke)
  • Keine Zulassung von Gästefangruppen zu Hochrisikospielen wie zum Beispiel gegen den FC Zürich oder den FC St. Gallen
  • Als Reaktion auf Ausschreitungen, die von FCL-Fans bei Auswärtsspielen verursacht werden, beim nächsten Heimspiel Sperrung des Fanbereichs auf der Stehtribüne
  • Schaffung eines Fanperrons beim Güterbahnhof, um die Fans von dort direkt mit Bussen in die Allmend zu transportieren
  • Sicherheitskontrollen in den Extrazügen, die zu Auswärtsspielen fahren
  • Umsetzung der Meldepflicht für einschlägig bekannte Hooligans gemäss dem verschärften Hooligan-Konkordat und flächendeckende ID-Kontrollen, insbesondere beim Eingang zum Gästesektor
  • Ausarbeitung eines Aktionsplans zusammen mit dem Kanton, der Polizei und dem FC Luzern, um künftige Ausschreitungen zu vermeiden, wobei Erfahrungen aus dem Inland und dem Ausland berücksichtigt werden.

Albert Schwarzenbach, Michael Zeier-Rast und Markus Mächler namens der CVP-Fraktion

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