LUZERN: Oberster Brunnenwart von Luzern ausgezeichnet

Bernhard Jurt, der höchste Brunnenwart der Stadt Luzern, ist mit dem Anerkennungspreis der Schweizer Umweltstiftung ausgezeichnet worden. Jurt setzt sich für sparsamen Wasserverbrauch in Luzern ein.

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Der oberste Brunnenwart der Stadt Luzern, Bernhard Jurt (rechts) und Jost Schumacher, Stiftungsratspräsident der Schweizerischen Umweltstiftung, vor dem Mauritius-Brunnen auf dem Weinmarkt in Luzern. (Bild: PD)

Der oberste Brunnenwart der Stadt Luzern, Bernhard Jurt (rechts) und Jost Schumacher, Stiftungsratspräsident der Schweizerischen Umweltstiftung, vor dem Mauritius-Brunnen auf dem Weinmarkt in Luzern. (Bild: PD)

Die Stadt Luzern beheimatet rund 225 Brunnen, 149 davon sind öffentlich zugänglich, 76 befinden sich im Besitze von Privatpersonen. Einige der öffentlichen Brunnen werden von einer eigenen Quelle gespeist und haben Trinkwasserqualität. Ein tatkräftiges Team des Strasseninspektorats unter der Leitung von Bernhard Jurt reinigt regelmässig alle Brunnen und führt entsprechende Unterhaltsarbeiten durch. «Dieser Preis ist für mich und meine 170 Mitarbeiter Bestätigung und Motivation zugleich für die tagtägliche Arbeit», so Bernhard Jurt, der als oberster Brunnenwart der Stadt Luzern seine Freude am Preis nicht verhehlen konnte. Die Preisverleihung fand am Freitag im Luzerner Hotel Palace statt. Neben dem Stiftungsrat waren alle ausgezeichneten Preisträger anwesend.

Neben Bernhard Jurt hat die Schweizer Umweltstiftung noch vier weitere Menschen und Projekte ausgezeichnet, die einen sparsamen Wasserverbrauch anstreben. Ein Hauptpreis in der Höhe von je 10'000 Franken ging an den Verein foodwaste.ch (Bern). foodwaste.ch setzt sich dafür ein, dass weniger Nahrungsmittel weggeworfen werden. Damit werde auch die Verschwendung von Wasser gebremst. Ebenfalls eine Gewinnerin ist Lilian Volat von der Schweizer Umweltorganisation cewas. Diese vielversprechende Innovation könne dazu beitragen, dass in Flüchtlingslagern das Wasser zum Trinken vorhanden sei und nicht für die Toilettenspülung verwendet werde.

Einen zweiten Preis in der Höhe von 5000 Franken erhielt die Amphiro AG aus Zürich, die ein Messgerät entwickelt hat, das zu einem umweltfreundlichen Duschen animieren soll.

Weitere 5000 Franken gingen an den Verein essento (Zürich/St. Gallen), der Insekten als Nahrungsmittel lancieren möchte. Die Insektenzucht benötige weniger Ressourcen als die konventionelle Tierhaltung, schreibt die Umweltstiftung.

rem/sda