LUZERN: Opera-Chef sieht sich als Opfer von Diebstahl

Nötigung, Erpressung und Freiheitsberaubung: Die Vorwürfe an Opera-Betreiber Milos Kant sind happig. Nun nimmt er Stellung.

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Blick in den Opera-Club in Luzern. (Bild: PD)

Blick in den Opera-Club in Luzern. (Bild: PD)

Opera-Mitinhaber Milos und sein Partner waren zehn Tage in U-Haft. Seit gestern Mittwoch sind sie wieder auf freiem Fuss. «Mehrere Mitarbeiter haben uns zwischen Januar und Juni über 250'000 Franken gestohlen. Die Angestellten haben mit Komplizen unter den Gästen zusammengearbeitet: Sie haben beim Kassieren massiv mehr Geld zurückgegeben als eingenommen und dies gegenüber der Polizei auch zugegeben», so Milos Kant gegenüber 20 Minuten online.

Eine Ex-Angestellte ist wegen Diebstahls zur Rede gestellt worden, wie die Polizei bestätigt. «Weil zwei Angestellte aber darum baten, dass wir keine Anzeige erstatten, einigten wir uns schriftlich auf die Rückzahlung», sagt Kant.

Laut Kant habe die Ex-Angestellte nun ihre Meinung geändert und sich einen Anwalt genommen. Deshalb sei er wegen Nötigung, Erpressung und Freiheitsberaubung in U-Haft gelandet. «Das ist eine Sauerei», ärgert sich Kant.

rem