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Luzern Ost einigt sich auf Verkehrskonzept 2030

Busspuren, Velowege und Dosierungsampeln: Mit diesen Massnahmen soll auch im Rontal der Verkehr in geordnete Bahnen gelenkt werden. Jetzt haben sich die Gemeinderäte auf ein Gesamtverkehrskonzept für Luzern Ost geeinigt.
Robert Knobel
Die stark befahrene Luzernerstrasse in Ebikon. (Archivbild Dominik Wunderli)

Die stark befahrene Luzernerstrasse in Ebikon. (Archivbild Dominik Wunderli)

Nach der Stadt Luzern und Kriens stellt nun auch das Rontal die Weichen für die künftige Verkehrsentwicklung bis 2030. Das Gesamtverkehrskonzept Luzern Ost geht davon aus, dass in absehbarer Zukunft keine zusätzlichen Strassenkapazitäten zur Verfügung stehen werden. Das prognostizierte Mobilitätswachstum soll deshalb wie in Luzern und Kriens vor allem mit schnelleren Bussen und besseren Veloverbindungen aufgefangen werden.

Angst vor Verlust der Eigenständigkeit

Das Gesamtverkehrskonzept (GVK) Luzern Ost wurde im Januar 2018 von LuzernPlus vorgestellt und ging im Sommer in die Vernehmlassung. Dabei haben sich diverse Verbände und Privatpersonen dazu geäussert. Aufgrund der Rückmeldungen wurde das Gesamtverkehrskonzept leicht angepasst. Substanzielle Änderungen wurden allerdings keine vorgenommen.

Reagiert wurde insbesondere auf die Verunsicherung, die entstanden ist, nachdem das Konzept als «behördenverbindlich» taxiert wurde. Dieser Begriff sorgte bereits im Zusammenhang mit dem regionalen Hochhauskonzept für Aufregung – es bestanden Befürchtungen, dass der Gemeindeverband LuzernPlus den Gemeinden vorschreiben würde, was sie zu tun haben. Im GVK wird nun näher präzisiert, was es mit dem umstrittenen Begriff auf sich hat: So verpflichten sich die Gemeinden gegenseitig – im vorliegenden Fall die Rontaler Gemeinden – die im GVK vorgesehenen Massnahmen umzusetzen. Wie sie das konkret machen und wie viel Geld sie dafür aufwenden, bleibt aber ihnen überlassen. Deshalb verzichtet das GVK auch auf konkrete Aussagen über die zu erwartenden Kosten.

Festgehalten wird auch, dass die offizielle Zuständigkeit bei der Umsetzung der Verkehrsmassnahmen bei Gemeinden und Kanton verbleibt. Mit diesem Hinweis sollen Befürchtungen, wonach sich der Gemeindeverband LuzernPlus zu einer Art «vierten Staatsebene» entwickelt, zerstreut werden.

Die Gemeinderäte von Buchrain, Dierikon, Ebikon, Gisikon, Honau, Inwil und Root haben das GVK Luzern Ost bereits definitiv verabschiedet. Als letzte Instanz werden im November noch die Delegierten von LuzernPlus grünes Licht für das GVK geben.

Das vollständige Gesamtverkehrskonzept Luzern Ost finden Sie hier

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