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LUZERN: Outlet zieht ins C&A-Haus

«Bollag the Outlet» wird das Gebäude am Kapellplatz zwischennutzen. Die City-Vereinigung sieht dies positiv.
Der geplante Neubau an der Kapellgasse 4 (Bildmitte) soll sich harmonisch in die Häuserreihen am Kapellplatz einfügen. (Bild: Visualisierung Newport)

Der geplante Neubau an der Kapellgasse 4 (Bildmitte) soll sich harmonisch in die Häuserreihen am Kapellplatz einfügen. (Bild: Visualisierung Newport)

Pop-up-Stores sind im Trend. Dabei handelt es sich um Kurzzeitgeschäfte, mit denen Firmen relativ günstig Geschäftslokale an guten Lagen mieten können. Auch an bester Lage mitten in der Luzerner Altstadt, an der Kapellgasse 4, eröffnet demnächst ein Pop-up-Store. Das dortige C&A-Gebäude wird vor seinem Abriss nämlich durch die Firma Bollag the Outlet zwischengenutzt werden. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Bollag-Guggenheim Fashion Group. Diese führt ihrerseits seit mehreren Jahren zwei Geschäftslokale in Luzern (Marc O’Polo und Guess).

«Bollag the Outlet» wird Mitte Februar ins heutige C&A-Gebäude einziehen. Geplante Eröffnung ist Ende Februar. Das sagt Firmeninhaber Hans A. Bollag auf Anfrage. Die Zwischennutzung ist bis Ende Juni 2018 begrenzt. Bei einer allfälligen Verzögerung der Neubaupläne könnte sich die Zwischennutzung etwas verlängern.

Das C&A-Gebäude wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt (Artikel vom 18. Dezember). Geplanter Baubeginn ist im Herbst 2018. C&A wird im Januar 2018 dort ausziehen und sich in Luzern künftig auf das Geschäftslokal an der Hertensteinstrasse konzentrieren.

Echte Pop-ups «sind eine Bereicherung»

Die Firma Bollag the Outlet hat ihren Hauptsitz in Zürich. Sie betreibt diverse Outlet- und Pop-up-Stores in der ganzen Schweiz. Verkauft werden dort Bekleidung und Schuhe – alles Markenartikel. Das Unternehmen führte bis März 2017 auch einen Pop-up-Store am Kornmarkt 7 in Luzern. «Das Geschäft dort lief sehr gut», sagt Hans A. Bollag.

Pop-up-Stores sind vor allem in grösseren Städten wie Zürich weit verbreitet. Es gibt sie aber auch in Luzern. André Bachmann, Interimspräsident der City-Vereinigung Luzern, sieht sie nicht als Konkurrenz zu bestehenden Geschäften, «sondern als willkommene Übergangs­lösungen». Echte Pop-ups seien «eine Bereicherung, weil sie eine Nische besetzen, besonders innovativ und allenfalls modisch und einfach trendy sind».

Hugo Bischof

hugo.bischof@luzernerzeitung.ch

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