LUZERN: Parkplatz-Sharing: Stadt prüft Verbot

Die Vermietung von privaten Parkplätzen boomt. Allerdings könnte die Stadt den Riegel schieben. Die Anbieter sehen sich im Recht.

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Parkplatzprobleme in Luzern: Nun prüft die Stadt ein Vermietungsverbot für Private. Im Bild: Die Frankenstrasse. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Parkplatzprobleme in Luzern: Nun prüft die Stadt ein Vermietungsverbot für Private. Im Bild: Die Frankenstrasse. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Autofahrer, die sich in der Stadt regelmässig mit der Parkplatzsuche herumschlagen, haben seit einiger Zeit eine Alternative: Firmen und Private können ihre Parkplätze zum Stundentarif vermieten, wenn sie diese nicht selber benutzen. Via Smartphone-App kann man einen Parkplatz buchen und mit Kreditkarte bezahlen. Als Vermittler dieses Angebots in Luzern sind die beiden Firmen Parku.ch und Parkit.ch tätig. Und das Angebot wird offensichtlich rege genutzt: In Luzern werden via Parku inzwischen rund 140 Parkplätze angeboten.

Doch nun droht Ungemach. Martin Urwyler, Ressortleiter Verkehrsingenieur der Stadt Luzern, sagt auf Anfrage: «Wir klären derzeit die rechtliche Situation dieses Angebots ab.» Denn: «Wahrscheinlich ist es nicht zulässig.» Dies aufgrund des Parkplatzreglements der Stadt Luzern. Dort steht in Artikel 16: «Die Parkplätze und Verkehrsflächen dürfen nur ihrer Bestimmung gemäss verwendet werden.» Und diese Bestimmung wird gemäss Urwyler bei der Vergabe von Baubewilligungen klar festgelegt. So ist ein privater Parkplatz entweder für Bewohner, für Gäste oder Kunden oder für Mitarbeiter vorgesehen. Weiter ist man bei der Stadt der Ansicht, dass mehr verfügbare Parkplätze auch zu Mehrverkehr führen.

 

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Guy Studer