LUZERN: Parteien bedauern Informatik-Entscheid

Die Parteien bedauern den Entscheid, dass das Informatik-Departement der Hochschule in Zug angesiedelt werden soll. Trotzdem werden sie ihn wohl akzeptieren.

Christian Hodel
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Ein Informatik-Departement in Horw - nebst den bisherigen Abteilungen der HSLU - wird offenbar immer unwahrscheinlicher. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Ein Informatik-Departement in Horw - nebst den bisherigen Abteilungen der HSLU - wird offenbar immer unwahrscheinlicher. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Die Debatte um das neue Informatik-Departement der Hochschule Luzern reisst nicht ab. Eigentlich hat der Konkordatsrat – bestehend aus den sechs Bildungsdirektoren der Zentralschweizer Kantone – entschieden, dass die neue Teilschule im Kanton Zug zu stehen kommen soll. Der Entscheid ist indes umstritten. Deshalb wird der Luzerner Kantonsrat eine dringliche Anfrage des Beromünsterer Gemeindepräsidenten und FDP-Kantonsrats Charly Freitag behandeln, die auch der Horwer FDP-Kantonsrat Ruedi Burkard mitunterzeichnet hat. Die beiden verlangen von der Regierung unter anderem eine Begründung zum Standortentscheid. Ebenso ist derzeit eine Motion hängig, in der ein Rückkommen auf den Entscheid gefordert wird.

Ein solches Rückkommen scheint indes nicht wahrscheinlich, wie eine Umfrage unserer Zeitung bei den Fraktionen zeigt. So sagt etwa Ludwig Peyer, Fraktionschef der CVP: «Der Entscheid ist gefallen. Für uns ist die Standortfrage erledigt.» Und SP-Kantonsrätin Jacqueline Mennel hält im Namen der SP-Fraktion fest. «Der Standortentscheid wurde seriös abgeklärt. Den Entscheid gilt es zu akzeptieren.»