LUZERN: Pensionskasse zeigt Interesse an U-Bahn

Noch gibt es keine konkreten Investoren für das 400-Millionen-Projekt einer Metro zum Schwanenplatz. Eine Pensionskasse könnte sich ein Engagement aber vorstellen.

Christian Bertschi
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So könnte der Schwanenplatz dereinst aussehen. (Bild: PD)

So könnte der Schwanenplatz dereinst aussehen. (Bild: PD)

Eigentlich müsste Konrad Wüest wenig Freude an neuen Parkhäusern am Stadtrand haben. Er ist Verwaltungsratspräsident der Parkhaus Altstadt AG und Geschäftsführer der Pensionskasse Stadt Luzern. Die Metro-Pläne wären eine direkte Konkurrenz zu «seinem» Parkhaus, das direkt bei der Autobahnausfahrt Luzern-Zentrum steht. Dennoch sagt Wüest: «Luzern muss attraktiv bleiben. Für die Verkehrsprobleme in der Stadt müssen wir eine Lösung finden.»

So stellen sich die Initianten die U-Ban vor. (Bild: Visualisierung PD)
12 Bilder
Die Parkhäuser und die U-Bahn-Station neben der KVA im Gebiet Ibach (Bild: Visualisierung PD)
Die Haltestelle von Metro Luzern beim Schwanenplatz. (Bild: PD)
Die Parkhäuser und die U-Bahn-Station neben der KVA im Gebiet Ibach (Bild: PD)
Sie stellten am Donnerstag das Projekt vor: Initiant Franz Zihlmann (Zihlmann Immobilien AG, Ruswil) und Mitinitiant Marcel Siegrist (Büro für Bauplanung, Luzern). (Bild: Keystone)
Die Haltestelle von Metro Luzern beim Schwanenplatz. (Bild: Visualisierung PD)
Luftbild der Station Schwanenplatz. (Bild: Visualisierung PD)
Cars beim Schwanenplatz. Dieses Bild soll schon bald der Vergangenheit angehören. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Streckenführung der geplanten Metro Luzern. (Bild: PD)
Längenprofil der U-Bahn. (Bild: PD)
Situation bei der Reussegg. (Bild: PD)
Der geplante Bus-Parkplatz (links) und das Parkhaus für die Autos. (Bild: PD)

So stellen sich die Initianten die U-Ban vor. (Bild: Visualisierung PD)

PK hat Erfahrung mit Parkhaus

Auch wenn mit einer Metro die Frequenzen im Parkhaus Altstadt sinken könnten, sieht Wüest das Projekt auch für seinen Betrieb als Chance: «Parkhäuser sind eine sichere Ertragsquelle und entlasten die Quartiere vom unerwünschten Suchverkehr. Das ist auch der Grund, warum die Pensionskasse Stadt Luzern am Parkhaus Altstadt beteiligt ist. Insofern kann man das Projekt mit der Metro auch als Investitionschance sehen.» Würden die Initianten das Gespräch mit der Pensionskasse für ein Investment suchen, «würden wir dies sicher prüfen, wir sind offen für Gespräche.»

Vermögen von über 1 Milliarde

Die städtische Pensionskasse mit 3475 Versicherten verfügt über ein Vermögen von 1,222 Milliarden Franken, 30 Prozent des Vermögens sind in Immobilien angelegt, gemäss Anlagestrategie ist eine Quote bis zu 36 Prozent möglich.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen LZ und im E-Paper.