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LUZERN: Pflegeeinsätze der Spitex dauern immer länger

Im Jahr 2016 betreuten Spitex-Organisationen und selbständige Pflegefachpersonen im Kanton Luzern 11'036 Pflegebedürftige. Die Anzahl der erbrachten Pflegestunden nahm im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent zu, wie Lustat Statistik Luzern mitteilt.
Eine Mitarbeiterin der Spitex besucht eine ältere Frau bei ihr Zuhause (Symbolbild). (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine Mitarbeiterin der Spitex besucht eine ältere Frau bei ihr Zuhause (Symbolbild). (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Im Jahr 2016 betreuten die Spitex-Organisationen und selbständigen Pflegefachpersonen im Kanton Luzern 11'036 Pflegebedürftige (2015: 10'679). Die 32 Spitex-Organisationen mit Versorgungspflicht betreuten 9183 Luzerner Pflegebedürftige. Weiter unterstützten 22 Spitex-Organisationen ohne Versorgungspflicht und 18 selbständige Pflegefachpersonen 1383 Pflegebedürftige in deren Zuhause. Die vier Anbieter der Inhouse-Pflege und die sieben Anbieter von Tages- oder Nachtstrukturen betreuten zusammen 470 Personen. Diese Anzahl entspricht 4 Prozent der Spitex-Klienten im Kanton Luzern.

2 Prozent der Wohnbevölkerung beziehen Spitex-Leistungen

Im Jahr 2016 wurden im Kanton Luzern knapp 2 Prozent der Wohnbevölkerung von einer Spitex-Organisation oder einer selbständigen Pflegefachperson pflegerisch betreut. Bei der 65- bis 79-jährigen Wohnbevölkerung waren es 4 Prozent, bei der 80- jährigen und älteren 18 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr fragten 5 Prozent mehr Leistungsbezügerinnen und -bezüger nach Spitex-Pflegeleistungen. Rund 27 Prozent der 8220 Gepflegten waren zwischen 65 und 79 Jahre alt und fast 45 Prozent waren im Alter von 80 Jahren oder mehr.

Fast eine Million Stunden ambulante Hilfe und Pflege erbracht

Mit gesamthaft 938'514 Leistungsstunden im Jahr 2016 verzeichnen die Spitex- Organisationen und die selbständigen Pflegefachpersonen 10 Prozent mehr Leistungsstunden als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte des gesamten Leistungsvolumens wurde durch Spitex-Organisationen mit Versorgungspflicht erbracht. Sowohl die Stundenzahl für Pflegeleistungen (+12 Prozent) als auch die in der Hauswirtschaft respektive der Sozialbetreuung erbrachten Leistungsstunden (+7 Prozent) nahmen gegenüber dem Vorjahr zu. Insbesondere der Bedarf an Tages- oder Nachtstrukturen wächst bei der ambulanten Hilfe.

pd/zim

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