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Luzerner Regierung plant einen «Innovationspark light» in Horw

Im August vor einem Jahr hat der Verein Innovationspark Zentralschweiz (ZIP) entschieden, sein Zentrum in Rotkreuz zu realisieren. Der Standort Horw hatte das Nachsehen. Der Kanton Luzern geht daher jetzt eigene Wege.
Lena Berger
Das Suurstoffi Areal in Rotkreuz wurde überbaut mit vielen Wohnungen und Gebäuden für die Hochschule Luzern.26. Juli 2018Werner Schelbert (Zuger Zeitung)

Das Suurstoffi Areal in Rotkreuz wurde überbaut mit vielen Wohnungen und Gebäuden für die Hochschule Luzern.
26. Juli 2018
Werner Schelbert (Zuger Zeitung)

Die Hoffnungen haben sich zerschlagen: Die Idee, dass der Innovationspark Zentralschweiz doch noch dem neuen Hochschulcampus in Horw angegliedert wird, ist vom Tisch. Zumindest für die nächsten zehn Jahre. Das geht aus der Antwort der Luzerner Regierung auf eine Anfrage von Kantonsrat Urs Brücker (GLP) hervor.

Ihre Ambition, innovative Jungunternehmen zu fördern und mit etablierten Unternehmen ­zusammenzubringen, hat die ­Luzerner Regierung deshalb aber noch lange nicht begraben. Am neuen Campus für die Hochschule Technik und Architektur sowie die Pädagogische Hochschule in Horw soll «hoch qualifizierter Wissens- und Technologietransfer möglich werden, der zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen führt», verkündete die Regierung kürzlich.

Das gleiche Ziel – eine Doppelspurigkeit?

Diese Formulierung hat Kantonsrat Urs Brücker stutzig gemacht. Denn das Ziel entspricht exakt dem Auftrag, der dem Innovationspark Zentralschweiz am Standort Rotkreuz auch zugedacht ist. Er wollte deshalb von der Regierung wissen, welche Strategie dahintersteckt.

Gemäss der Regierung beabsichtigt der Verein ZIP, den Innovationspark nach Auslaufen des provisorischen Betriebs in der Suurstoffi 41 in Rotkreuz in die nahe gelegene Suurstoffi 18 umzusiedeln. Vor Ablauf von mindestens zehn Jahren sei dann nicht mehr an einen Umzug zu denken.

Deshalb wird Luzern nun selber aktiv. Unabhängig vom Innovationspark sollen auf dem Campus Horw-Luzern vermietbare Flächen von rund 3000 Quadratmetern entstehen – Platz für Start-ups, Spin-off-Unternehmen und Joint Ventures. Der Campus soll die Basis werden für innovative Forschung und Entwicklung. «Er bildet einen wesentlichen Bestandteil zur Stärkung der Zentralschweizer Wirtschaft», schreibt die Regierung.

Luzern investiert nichts in den Standort Rotkreuz

Ursprünglich hatte die Regierung beabsichtigt, auf dem Areal 20000 Quadratmeter Land für den Innovationspark Zentralschweiz zur Verfügung zu stellen. Nachdem 2017 aber Rotkreuz den Zuschlag bekam, hat die Luzerner Regierung offenbar kein grosses Interesse mehr an dem Projekt. «Aus heutiger Sicht werden keine Investitionen seitens des Kantons Luzern in den Standort Rotkreuz erfolgen. Standortbeiträge leisten lediglich der Kanton Zug und die Standortgemeinde», schreibt der Regierungsrat. Der Kanton Luzern bleibe nur noch Vereinsmitglied und zahle einen jährlichen Mitgliederbeitrag von 2000 Franken.

Der Campus Horw-Luzern werde sich unabhängig davon seinem Potenzial entsprechend und in Zusammenarbeit mit den ansässigen Hochschulen weiterentwickeln und positionieren. Immerhin: Synergien mit dem Innovationspark würden geprüft.

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