LUZERN: Polizei büsst erneut Falschabbieger

Seit einem guten Monat dürfen Autofahrer nicht mehr von der Pilatusstrasse in Richtung Bahnhof abbiegen. Einige halten sich nicht daran. Die Polizei büsste erneut.

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Abbiegen verboten: Ein Polizist kontrolliert, ob sich die Autos an das Rechtsabbiegeverbot halten. (Bild: Philipp Schmidli)

Abbiegen verboten: Ein Polizist kontrolliert, ob sich die Autos an das Rechtsabbiegeverbot halten. (Bild: Philipp Schmidli)

Private Verkehrsteilnehmer dürfen von der Pilatusstrasse nicht mehr rechts Richtung Bahnhofplatz abbiegen: das ist seit der Eröffnung der neuen Busspur Ende September verboten. Am (gestrigen) Montag kurz nach dem Mittag führte die Polizei erneut Kontrollen durch. Wie viele Personen gebüsst wurden und wie lange kontrolliert wurde, konnte auf Anfrage nicht mitgeteilt werden. Die Zahlen waren noch nicht bekannt. Dazu Simon Kopp von der Luzerner Polizei: «Die Bussen können kurzfristig nicht einzeln ausgewertet werden.»

Bei einer ersten Kontrolle am 20. Oktober wurden innert 100 Minuten 26 fehlbare Verkehrsteilnehmer inklusive Velofahrer gebüsst.

100 Franken für falsches Abbiegen

Lenker von Motorfahrzeugen:

Missachten des Richtungspfeils einschliesslich Überfahren einer Sicherheitslinie: 100 Franken;
Befahren eines Busstreifens: 60 Franken.

Velofahrer und Motorfahrräder:

Missachten des Richtungspfeils: 30 Franken;
Befahren eines Busstreifens: 60 Franken;
Überqueren einer Sicherheitslinie: 40 Franken.

sam/rem

Die neue Verkehrsführung auf der Pilatusstrasse. (Bild: Grafik: jn, mlu)

Die neue Verkehrsführung auf der Pilatusstrasse. (Bild: Grafik: jn, mlu)