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LUZERN: Polizei und Rettungsdienst ziehen positive Bilanz

Die Luzerner Fasnacht ist in der Nacht auf Aschermittwoch zu Ende gegangen. Die Polizei zieht eine positive Bilanz, der Rettungsdienst des Kantonsspital zählte gar weniger Einsätze als im letzten Jahr.
150'000 Fasnächtler kamen an die Luzerner Fasnacht, 30'000 mehr als im Vorjahr. Im Bild: Fasnächtler auf der Rathaustreppe. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

150'000 Fasnächtler kamen an die Luzerner Fasnacht, 30'000 mehr als im Vorjahr. Im Bild: Fasnächtler auf der Rathaustreppe. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Noch um 3 Uhr in der Früh hielten sich nach Angaben der Luzerner Polizei 10'000 Fasnächtler in der Altstadt auf. Am Dienstagabend, während des Monstercorsos, waren es 30'000 gewesen. Wie die Luzerner Polizei mitteilte, hielten sich an den Fasnachtstagen zwischen dem Schmutzigen Donnerstag und Aschermittwoch insgesamt 150'000 Personen in der Stadt auf. Das sind fast 30'000 Personen mehr als 2014. Ein Grund für die Zunahme dürfte die trockene Witterung während der letzten Woche gewesen sein.

Die Fasnacht war zwar wie immer von lauter Musik und ausgelassenem Treiben geprägt, aus polizeilicher Sicht verlief die «fünfte Jahreszeit» in der Stadt aber ruhig und friedlich. Zu grösseren Zwischenfällen sei es nicht gekommen, heisst es in der Mitteilung.

Taschen- und Trickdiebe

Allerdings fehlten auch dieses Jahr die üblichen Begleiterscheinungen nicht. Taschen- und Trickdiebe nutzten gemäss Mitteilung das Gedränge, um Mobiltelefone, Portemonnaies, Uhren und Schmuck zu stehlen. Eingreifen musste die Polizei zudem wegen betrunkenen Personen und kleineren Streitigkeiten.

Die Polizei setzte an der Fasnacht auf sichtbare Präsenz. Die Polizisten in der Altstadt trugen auffällige orangefarbene Westen. Diese Patrouillen wurden von zivilen Teams unterstützt.

Auffällige Personen seien kontrolliert und vereinzelt weggewiesen worden, heisst es in der Mitteilung. Mehrheitlich hätten aufkeimende Auseinandersetzungen vor Ort verhindert werden können.

Rettungsdienst zählte 35 Einsätze

Von der Tagwache am Schmutzigen Donnerstag bis zum Aschermittwoch verzeichnete der Rettungsdienst des Luzerner Kantonsspital 35 Einsätze. Davon gemäss Medienmitteilung vom Mittwoch zwei Drittel aufgrund übermässigen Alkoholkonsums. Daneben fielen kleinere Unfällen wie Stürze oder Verletzungen als Resultat von Auseinandersetzungen auf.

Im direkten Vergleich seien es weniger Einsätze während der Fasnacht als im Jahr 2014, teilt das Spital mit. «Im Mehrjahresvergleich liegen wir aber im Durchschnitt», relativiert Valerio Contessotto, Standortleiter des Rettungsdienstes. 40 Prozent aller Einsätze erfolgten am Schmutzigen Donnerstag. Die restlichen Tage waren verhältnismässig ruhig. «Erfreulicherweise fanden im Zusammenhang mit der Fasnacht keine schwerwiegenden Ereignisse statt», bilanziert er.

Hinweis: Bilder und Videos der Luzerner Fasnacht 2015 auf www.luzernerzeitung.ch/fasnacht

sda/rem

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