LUZERN: Preisüberwacher nimmt SGV unter die Lupe

59 Prozent höhere Preise innert zehn Jahren: Diese Preisentwicklung auf dem Vierwaldstättersee wird nun in Bern zum Thema.

Daniel Schriber
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Beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen: Doch wie hoch dürfen die Preise der SGV sein? (Bild: Dominik Wunderli)

Beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen: Doch wie hoch dürfen die Preise der SGV sein? (Bild: Dominik Wunderli)

Vor zehn Jahren kostete ein 1.-Klass-Billett mit dem Schiff von Luzern nach Flüelen und retour noch 66 Franken. Inzwischen ist dieser Preis auf 105 Franken angestiegen. Viel zu viel, meint ein Kunde der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), der beim Preisüberwacher in Bern Beschwerde eingereicht hat.

Ein Blick auf andere Transportunternehmungen zeigt, dass der Preisanstieg der SGV klar über dem Schnitt liegt. Zwar erwähnt der Beschwerdeführer in seinem Dokument an den Preisüberwacher, dass in den letzten Jahren die Treibstoffkosten gestiegen seien und auch die Teuerung einen Einfluss habe – ein derart massiver Preisanstieg sei damit jedoch nicht zu erklären. Für ihn ist klar: «Es bestehen Anhaltspunkte, dass die SGV ihre Stellung als Monopolanbieter der Schiffskurse auf dem Vierwaldstätersee ausnützt und Monopolpreise durchsetzen kann.»

Die SGV weist die Kritik entschieden zurück.

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